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Cyanophyin-Kartoffel: Die Kartoffel
produziert in ihren Knollen einen "Bio-Kunststoff",
der in der Bauchemie, in Waschmitteln und zur
Wasseraufbereitung eingesetzt werden könnte.
Untersucht werden sollen etwa mögliche Beeinträchtigungen des Boden-Ökosystems.

Pilzresistente Gerste: Die Gv-Gerste wurde in
den USA entwickelt, ist aber auch dort nicht auf dem
Markt. Bisher in Gießen, nun in der Nähe von Rostock
sollen mögliche "Nebenwirkungen" untersucht werden:
- Auswirkungen auf nützliche Pilze im Wurzelbereich.
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Schon in den zurückliegenden Jahren waren erste
Freilandversuche mit diesen Kartoffeln durchgeführt
worden. Da die Versuche ausgeweitet werden sollen,
war ein Neuantrag erforderlich. Das BVL genehmigte
nun Freilandversuche in Thulendorf
(Mecklenburg-Vorpommern) und Ausleben
(Sachsen-Anhalt). Zwischen 2009 und 2012 darf eine
festgelegte Höchstzahl von Kartoffeln auf einer
Fläche von maximal 547 bzw. 190 m²
ausgepflanzt werden. Nach Abschluss der
wissenschaftlichen Auswertung sind alle Kartoffeln
zu vernichten. Vorsorglich wurden Auflagen erlassen,
damit eine Ausbreitung der gv-Kartoffeln
ausgeschlossen ist. So müssen die Versuchsfelder
gegen Wildtiere eingezäunt und ein Mindestabstand zu
konventionellen Kartoffelfeldern eingehalten werden.
Auch die Freisetzung von gv-Gerste, die das BVL
einige Tage zuvor auf einer Fläche von 9,6 m²
genehmigte, führt eine 2006 an der Universität
Giessen begonnene Versuchsreihe fort. |