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Im Vorfeld des Runden Tisches war noch einmal der
politische Konflikt in der Bundesregierung über die
Grünen Gentechnik deutlich geworden. Schavan und
Teile der CDU hatten das von Aigner verhängte und
von der CSU geforderte Anbauverbot für den
gentechnisch veränderten Mais MON810 kritisiert.
Während Aigner einen
"berechtigen Grund zu der Annahme" sah, dass
MON810-Mais eine Gefahr für Mensch und Umwelt
darstellen könnte, schrieb Schavan in einem
Gastkommentar für die Financial Times
Deutschland, dass es "bis heute keine
wissenschaftlichen Belege für gesundheitliche oder
ökologische Schäden durch die grüne Gentechnik"
gebe. Mehrfach betonte Schavan, dass sich
Deutschland einen Verzicht auf die Grüne Gentechnik
nicht leisten könne. |