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Seit zehn Jahren wird in Pillnitz an der Entwicklung
neuer Konzepte geforscht, mit denen verbreitete
Apfelkrankheiten wie Feuerbrand, Schorf oder Mehltau
besser bekämpft werden können. Der von Bakterien
hervorgerufene Feuerbrand hat sich in vielen
europäischen Ländern ausgebreitet und verursacht
erhebliche Schäden. Für seine Bekämpfung gibt es
keine wirksamen Mittel, die ökologisch und
gesundheitlich unbedenklich sind.
In Pillnitz wurden verschiedene Resistenzgene aus
anderen Organismen auf Apfelpflänzchen übertragen.
In langjährigen Versuchsreihen werden die
neuen Resistenzansätze überprüft. Dabei geht es
nicht nur um die Wirksamkeit, sondern auch um
grundlegende Fragen der ökologischen und
gesundheitlichen Sicherheit.
In Dreileben bei Magdeburg
wurden zwei Feldversuche der KWS Saat AG zerstört,
einer davon mit gentechnisch veränderten
Zuckerrüben. Dort untersucht das Unternehmen, wie
sich die in den USA bereits seit 2007 angebauten
gv-Zuckerrüben unter praxisnahen Bedingungen in
Deutschland verhalten. |