USA: Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen
2009 weiter auf hohem Niveau
(01.07.2009) In den USA
setzen die Landwirte weiterhin auf die Grüne
Gentechnik. Bei Soja und Zuckerrüben liegt der
Anteil gentechnisch veränderter Sorten 2009 über 90
Prozent, bei Mais und Baumwolle etwas darunter.
Insgesamt sind die mit gv-Pflanzen bewirtschafteten
Flächen um 5 Prozent auf nunmehr gut 62 Millionen
Hektar gestiegen.
Den größten Sprung gibt es
bei herbizidtoleranten gv-Zuckerrüben. Drei Jahre
nach der Markteinführung steigt der Anteil
gentechnisch veränderter Sorten an der
US-Zuckerrübenerzeugung von 60 auf 95 Prozent. 2009
stehen gentechnisch veränderte Zuckerrüben auf
450.000 Hektar.
Bei Mais beträgt der
GVO-Anteil in diesem Jahr 85 Prozent gegenüber 80 im
Vorjahr. Die gv-Mais- Flächen steigen leicht auf
nunmehr 29,9 Millionen Hektar. Der Trend geht
weiterhin zu Sorten mit mehreren gentechnisch
eingeführten Merkmalen, meist eine Kombination aus
Herbizid- und Insektenresistenzen.
Im Sojaanbau haben sich
gv-Sorten flächendeckend durchgesetzt. Ihr Anteil
sinkt 2009 leicht auf 91 Prozent, die Anbauflächen
betragen 28,6 Millionen Hektar.
Gv-Baumwolle wird 2009
unverändert auf, 3,2 Mio. ha angebaut. Da die
Baumwoll-Flächen insgesamt zurückgingen, vergrößert
sich der GVO-Anteil von 86 auf 88 Prozent.
Auf kleineren Flächen werden
in den USA zudem noch gv-Raps, gv-Squash
(Zucchini) und gv-Papayas angebaut.
Die Zahlen stammen aus der offiziellen Agrarstatistik
der US-Landwirtschaftsbehörde USDA, die jährlich Ende
Juni veröffentlicht wird. Sie
wird vom National Agricultural Statistics Service
(NASS) erstellt und basiert auf Auswertungen von Saatgutverkäufen
und repräsentativen Befragungen von
Landwirten.
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