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Zunächst mussten vorhandene
Stoffwechselwege für die roten und orangenen
Pigmente ausgeschaltet werden. Dazu wurden die
jeweiligen Schlüsselgene blockiert ( Gene
Silencing).
Anschließend führten die
Wissenschaftler ein spezielles Stiefmütterchen-Gen
ein, mit dem sie in der Rose einen neuen, für die
Bildung eines blauen Pigments geeigneten
Stoffwechselweg einrichteten. Die blaue Blütenfarbe
selbst geht auf ein Gen aus einer Iris zurück, das
ebenfalls in die Rose übertragen wurde. Insgesamt
dauerte die Entwicklung der blauen Rose knapp
zwanzig Jahre. |