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Zu der Demonstration unter
dem Motto "Wir haben es satt! Bauernhöfe statt
Agrarfabriken" hatte ein breites Bündnis von
Verbraucher-, Umwelt-, Tierschutzschutz- und
landwirtschaftlichen Organisationen aufgerufen. Nach
Angaben der Veranstalter zogen 23.000 Teilnehmer
durch das Regierungsviertel. Auf der
Schlusskundgebung vor dem Kanzleramt verlangten
zahlreiche Redner eine grundsätzliche
Neuausrichtung der Agrarpolitik. Agrarzahlungen
müssten an ökologische, soziale und
Tierschutzkriterien gekoppelt werden.
Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner
(CSU) hatte bei einer Auftaktveranstaltung zur Grünen
Woche die Ausrichtung der Demonstration kritisiert.
Sie schlage die Schlachten von gestern, sagt sie
nach einem Bericht der Tageszeitung taz.
Einige der Forderungen seien längst erfüllt. "Die
Landwirtschaft hat sich stark verändert zugunsten
der Verbraucher, der Tiere und der Umwelt."
Die Demonstranten forderten
auch ein Verbot der Grünen Gentechnik. Einige
Transparente feierten die in der vergangenen Woche
bekannt gewordene Entscheidung der BASF,
Forschung und Entwicklung im Bereich der
Pflanzenbiotechnologie in die USA zu verlagern und
vorerst alle auf den europäischen Markt
ausgerichteten Gentechnik-Projekte - wie etwa die
Stärkekartoffel Amflora - einzustellen.
Für den Verein Forum Grüne
Vernunft war die BASF-Entscheidung Anlass, am
Eröffnungstag der Grünen Woche gegen "die Abwanderung deutscher Spitzenforschung im Bereich
Grüner Gentechnik ins Ausland und die Untätigkeit
der Politik" zu demonstrieren. |