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USA 2012: Der Trend zu gentechnisch veränderten Sorten ist ungebrochen. 90 Prozent Gentechnik-Anteil bei Soja, Mais, Baumwolle und Zuckerrüben(02.07.2012) Die Farmer in den USA setzen unvermindert auf gentechnisch veränderte Sorten. Wie schon im Vorjahr liegt deren Anteil an der landesweiten Erzeugung bei Mais, Sojabohnen, Baumwolle und Zuckerrüben auch 2012 zwischen 88 und 94 Prozent. Insgesamt wurde im Frühjahr auf einer Fläche von etwa 67 Millionen Hektar gentechnisch verändertes Saatgut ausgebracht. Anzeichen für eine Trendwende zurück zu konventionellen Sorten sind nicht zu erkennen - obwohl auch in den USA der öffentliche Streit um Genfood heftiger wird. Die Zahlen für die 2012 zu erwartenden Anbauflächen gehen aus der aktuellen Auswertung der Saatgutverkäufe hervor, die jährliche Ende Juni von der US-Landwirtschaftsbehörde USDA veröffentlicht wird.
Auch die zunehmenden Probleme
mit resistenten Unkräutern und Schädlingen sind
bisher offenbar ohne Einfluss auf die
Saatgut-Nachfrage. So haben sich in einigen Regionen
inzwischen verschiedene Unkräuter verbreitet, die
gegen den überwiegend ausgebrachten
Herbizidwirkstoff Vor allem im Mittleren Westen der USA sind
Maiswurzelbohrer gefunden worden, die offenbar Resistenzen gegen die
in gv-Maissorten gebildete Variante des Bt-Proteins (Cry3Bb1)
entwickelt hatten. Im Frühjahr 2012 haben sich mehrere
Wissenschaftler an die amerikanische Umweltbehörde gewandt und auf
das "unzureichende Resistenzmanagement" hingewiesen. Sie empfahlen
häufigeren Fruchtwechsel, größere Dagegen ist bei Mais und Baumwolle, bei denen sich das Bt-Protein gegen schädliche Schmetterlinge wie den Maiszünsler richtet, das Konzept weiterhin wirksam. Zum Erstauen vieler Experten und Praktiker sind bis auf einzelne Baumwollkapselbohrer keine resistenten Schädlinge aufgetreten. Anders als beim Maiswurzelbohrer werden hier die Auflagen des Resistenzmanagements - ausreichende Refugienflächen und eine hohe Dosierung des Bt-Ptoteins in den Pflanzen - eingehalten. Mehr bei transGEN:
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