|
|
Weitere Freisetzungsversuche mit gv-Kartoffeln
(12.12.2007) In Deutschland
sind im kommenden Jahr weitere Freisetzungsversuche
mit gentechnisch veränderten Kartoffeln geplant.
Die BASF Plant Science
beabsichtigt, an vier Standorten in den
Bundesländern Brandenburg, Sachsen-Anhalt und
Mecklenburg-Vorpommern Tests mit zwei gv-Kartoffeln
durchzuführen: In eine Kartoffel sind zwei Gene aus
einer Wildkartoffel eingeführt, die eine Resistenz
gegen den Phytophtora-Pilz vermitteln, den
Erreger der Kraut- und Knollenfäule. Bei der zweiten
Kartoffel ist ein an der Stärkebildung beteiligtes
Gen blockiert, so dass die Knollen weniger
Amylose-Stärke und mehr Amylopektin-Stärke
enthalten. Diese Stärkezusammensetzung ist für
bestimmte industrielle Verwendungszwecke besser
geeignet.
An jedem der vier Standorte
beträgt die eigentliche Freisetzungsfläche etwa
einen Hektar. Dort können jeweils 45.000 gv-Pflanzen
angebaut werden. In der von 2008 bis 2012 angelegten
Versuchsreihe soll die Wirksamkeit des
Pilzresistenz-Konzepts untersucht werden. Für beide
gv-Kartoffeln sollen Daten über Eigenschaften und
Verhalten im Vergleich zu konventionellen Kartoffeln
erhoben sowie mögliche Umweltauswirkungen beobachtet
werden. Bis zum 15. Januar 2008 liegen die Anträge
beim Bundesamt für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin und bei
Behörden an den Versuchsstandorten aus. Einwände
können bis zum 15. Februar eingereicht werden.
Mehr bei TransGen:
|
|
|
|
|