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Die
Forschungsfreiheit müsse am Standort
Deutschland erhalten bleiben, so der
Vorstandssprecher der KWS, Philip von dem
Bussche, in einer Pressemitteilung der KWS.
Den Besetzern werde nun eine kurze Zeit
eingeräumt das Feld zu verlassen, ansonsten
würden rechtliche Schritte eingeleitet.
Die Gentechnik-Gegner waren
Mitte April auf das Feld vorgedrungen und hielten es
seitdem besetzt. Sie fordern einen Abbruch der auf
dem Gelände geplanten Freilandversuche mit
gentechnisch veränderten Zuckerrüben. Die von der
KWS Saat AG aus dem benachbarten Einbeck beantragten
Versuche wurden vom zuständigen Bundesamt für
Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
genehmigt. Getestet werden soll, ob die von der KWS
entwickelte gv-Zuckerrübe (H7-1) auch unter
praxisnahen Bedingungen in Deutschland die
Erwartungen des Herstellers erfüllt. Die neuen
Zuckerrüben verfügen über eine Resistenz gegen
Herbizide mit dem Wirkstoff
Glyphosat (Markenname: Roundup). |