Keine Gentechnik-Spuren im Saatgut
(18.06.2008) Bei Kontrollen
des im Frühjahr ausgebrachten Raps- und Maissaatguts wurden
keine Beimischungen von gentechnisch veränderten
Pflanzen gefunden. Das ergaben aktuelle Untersuchungen
in Mecklenburg-Vorpommern.
Untersucht wurden insgesamt
18 Proben des im Frühjahr 2008 ausgebrachten
Saatguts. In keiner der acht Mais- und zehn
Sommerraps-Proben waren GVO-Beimischungen
nachweisbar. Das Saatgut für Winterraps wurde
bereits im vergangenen Jahr nach der Aufbereitung
untersucht. Auch hier fanden sich in keiner der elf
Proben GVO-Spuren.
Derzeit gibt es weder in der
EU noch in Deutschland einen rechtlich verbindlichen
Schwellenwert für zufällige, unbeabsichtigte
GVO-Beimischungen im Saatgut. In den vergangenen
Jahren waren vereinzelt minimale GVO-Spuren in
Saatgut gefunden worden. Einige Behörden hatten
daraufhin angeordnet, das bereits ausgebrachte
Saatgut unterzupflügen.
Um diese Rechtsunsicherheit
zu beenden, werden seit langem GVO-Schwellenwerte
für Saatgut gefordert. Auf EU-Ebene soll im nächsten
Halbjahr ein neuer Anlauf dazu unternommen werden.
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