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"Wir haben viel zu lange
vergessen, dass nur eine innovative Landwirtschaft
hilft, Ressourcen zu schonen," sagte Bartmer. Die
heutige, moderne Landwirtschaft sei effizienter und
produktiver. Sie schaffe damit Freiräume für
wichtige gesellschaftliche Ziele von der
Biodiversität bis zur Sicherung nachhaltiger
Kulturlandschaften.
Konkrete Informationsangebote
für die Landwirte und andere Besucher der Feldtage
gab es an den Ständen des Infozentrums Grüne
Gentechnik. Dabei ging es etwa um eine
praktische Koexistenz zwischen einem Maisanbau mit
und ohne Gentechnik, aber auch um Fragen der
Sicherheit und Umweltverträglichkeit. Vertreter der
Initiative für ein "Gentechnikfreies Weimarer Land"
sammelten auf dem Ausstellungsgelände Unterschriften
gegen die Gentechnik. Auf einem Diskussionsforum zur
Gentechnik kündigte Michael Grolm, Initiator von "Gendreck-Weg",
weitere Zerstörungen von Feldern mit Bt-Mais an.
In einer gemeinsamen
Presskonferenz wiesen BDP (Bundesverband deutscher
Pflanzenzüchter) und InnoPlanta / AGIL
(Arbeitsgemeinschaft Innovativer Landwirte) auf die
"nachhaltigen Schäden" hin, die dem
"Wirtschaftsstandort Deutschland durch die wachsende
Zahl von Feldzerstörungen entstehen". |