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Interaktive Karten zum Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen

(18.07.08) Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sowie das Bundesamt für Naturschutz (BfN) bieten als neuen Service interaktive Karten: Das BVL zu den Anbauflächen von gentechnisch veränderten Pflanzen, das BfN zu Naturschutzgebieten als Orientierung für Antragsteller von GVO-Freisetzungen.

Seit Anfang Juli hat das BVL sein öffentliches Register über gentechnisch veränderte Pflanzen um eine interaktive Karte erweitert. Diese stellt wahlweise den Anbau zu Versuchszwecken oder zu kommerziellen Zwecken in der Bundesrepublik dar. Die Karte liefert Informationen über die Fläche angebauter GVOsGVOs sowohl auf Länder- als auch auf Kreisebene.

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Standortregister: Die Karte des BVL bietet Informationen zum Anbau von GVOs

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Kartendienst für Antragsteller von GVO-Freisetzungen: Das BfN bietet eine interaktive Karten mit den Schutzgebieten und deren Pufferzonen.

Durch einen Klick auf die Fläche erhält man detaillierte Informationen zu den Flurstücken und den angebauten GVOs. Auch durch Eingabe von Gemeindenamen oder Postleitzahl in ein Suchfeld kann der Benutzer den gewünschten Kartenabschnitt aufrufen. Das BVL führt seit 2005 ein amtliches Register über den Anbau von GVOs.

Fast zeitgleich hat das BfN auf seiner Internet-Seite eine interaktive Karte zu den Naturschutzgebieten eingerichtet. Sie hilft Antragstellern, die den Anbau von GVOs zu Versuchs- oder kommerziellen Zwecken vorhaben, bei der Auswahl der Standorte. Damit kann von vorne herein eine mögliche Beeinträchtigung der Schutzgebiete vermieden und der Prüfaufwand durch die Behörden gesenkt werden.

Es können bundesweit die Schutzgebiete nach Natura 2000 auf einer topografischen Karte eingeblendet werden. Natura 2000-Gebiete sind Naturschutzgebiete von europäischer Bedeutung. Sie umfassen die Gebiete der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie von 1992 sowie der Vogelschutzrichtlinie von 1972, die man sich auch jeweils einzeln anzeigen lassen kann. Dazu kann eine 1000-Meter-Pufferzone aufgerufen werden. Verwaltungseinheiten wie Gemeinde- und Landesgrenzen dienen zur Orientierung.

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