| Fr 03.09.2010 | | | 06:35 Uhr |
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Mais ist eine der wichtigsten Nahrungspflanzen der Welt. Vor allem in Nordamerika und Europa wird Mais hauptsächlich als Tierfutter verwendet - und zunehmend auch zur Energiegewinnung. Die EU deckt ihren Bedarf überwiegend aus eigenem Anbau. In den Exportländern Argentinien und USA entfallen etwa 80 Prozent der Maiserzeugung auf gentechnisch veränderte Sorten. In Europa selbst beträgt deren Anteil erst ein Prozent. In den letzten Jahren wurde weltweit mehr Mais geerntet als Weizen oder Reis. Vor allem in Nordamerika und Europa wird Mais überwiegend als Tierfutter verwertet und dient nur auf dem Umweg über den Fleischkonsum der menschlichen Ernährung. Aber auch für die Energieerzeugung wird zunehmend Mais angebaut. In den USA fließen bereits etwa 20 Prozent der Maisernte in die Ethanolerzeugung, 2009 soll es bereits ein Drittel sein. In Deutschland werden etwa 12 Prozent der Maisanbauflächen mit Energiemais für die Biogaserzeugung bewirtschaftet. Maiskleber, der als Futtermittel verwertete eiweißhaltige Teil des Maiskorns, fällt bei der Stärkegewinnung an. Maiskleber wird fast ausschließlich aus den USA bezogen. Hier sind die Importzahlen stark rückläufig. Wurden 1998 noch knapp 5 Mio. Tonnen in die EU eingeführt, so waren es 2008 nur 200.000 Tonnen. Grund hierfür: In den USA werden einige gv-Mais-Sorten angebaut, die in der EU nicht zugelassen und damit nicht verkehrsfähig sind. Schon geringste Spuren davon führen dazu, dass damit verunreinigte Maislieferungen nicht in die EU eingeführt werden dürfen. Zahlreiche gv-Maissorten, die in den USA und in Argentinien angebaut werden, sind jedoch in der EU als Lebens- oder Futtermittel zugelassen. Zufällige, technisch unvermeidbare Beimischungen dieser Gv-Maissorten bis zu einem Anteil von 0,9 Prozent sind ohne Kennzeichnung erlaubt. Bei höheren GVO-Anteile fallen die betreffenden Lebens- und Futtermittel unter die Kennzeichnungspflicht. Mehr bei TransGen |
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