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Standortregister 2006
Gv-Mais auf etwa 950 Hektar
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Auch in der Anbausaison 2006 müssen alle
Flächen, auf denen gentechnisch veränderte Pflanzen ausgebracht
werden, in das öffentliche Standortregister beim Bundesamt für
Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (BVL) eingetragen
werden.
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Standortregister 2006 |
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Anbau gv-Pflanzen |
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Fläche (ha) |
946 |
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Standorte |
106 |
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Bundesländer |
12 |
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ausschließlich gv-Mais |
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Freisetzungsversuche |
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Fläche (ha) |
8,8 |
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Standorte |
52 |
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Bundesländer |
9 |
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Kulturarten: Kartoffeln, Mais, Raps, Gerste,
Erbsen |
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Stand: 27.09.2006 |
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Anbau. Flächen, auf denen gv-Pflanzen
ausgesät werden sollen, müssen spätestens drei
Monate vor der Aussaat beim Register angemeldet
werden. |
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Kartoffeln mit den
meisten Freisetzungs-versuchen. Flächen, auf denen Versuche mit gv-Pflanzen
durch-geführt werden sollen, müssen frühestens zwei
Wochen und spätestens drei Werktage vor der
geplanten Aussaat gemeldet werden. |
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Anbau gv-Pflanzen 2006
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Anfang 2006 waren 139 Standorte mit einer
Anbaufläche von knapp 2000 Hektar gemeldet. Da die meisten
Landwirte zu diesem Zeitpunkt ihre genaue Anbauplanung noch nicht
abgeschlossen hatten, wurden mehr Flächen gemeldet als tatsächlich
benötigt werden.
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Nach der Aussaat Ende Mai verzeichnete das
Standortregister noch 108 Flächen mit 946 Hektar. Es wird ausschließlich gv-Mais
angebaut.
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Schwerpunkte des Bt-Maisanbaus sind
Brandenburg (443 ha), Mecklenburg-Vorpommern (238 ha) Sachsen (230
ha) und Sachsen-Anhalt (18 ha).
Freisetzungsversuche 2006
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Die Standorte von Freisetzungsversuchen
werden erst unmittelbar vor der Aussaat in das Standortregister
eingetragen. Ende September listet das Register 52
Freisetzungsversuche auf. Die Gesamtfläche beträgt 8,8 Hektar.
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Freigesetzt werden gv-Pflanzen der
Kulturarten Kartoffeln (27), Mais (17) , Raps (2), Gerste (1),
Erbse (1), Sojabohne (1) sowie Schwarzer Nachschatten (3), bei dem
in einem Grundlagenforschungsprojekt das Abschalten einzelner Gene
untersucht wird.
Einträge 2005. Erstmals wurden die
Regelungen des neuen Gentechnik-Gesetzes in der Anbausaison 2005
wirksam. Das Standortregister verzeichnete insgesamt 110 Flächen mit
gv-Pflanzen.
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Eingetragen waren 56 landwirtschaftlich
genutzte Felder mit einer Gesamtfläche von etwa 340 Hektar. Bis
auf zwei Ausnahmen wurde ausschließlich gentechnisch veränderter
Bt-Mais (MON810) angebaut.
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Die im Frühjahr gemeldeten Flächen lagen
zunächst
deutlich höher. Etwa 600 Hektar wurden vor der Aussaat
zurückgezogen.
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Zudem wurden 52 Standorte in das Register eingetragen,
auf denen Freisetzungsversuche stattfanden. Allein auf 33
Flächen wurden gv-Kartoffeln mit
veränderter Stärkezusammensetzung getestet.
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