| Fr 10.09.2010 | | | 10:35 Uhr |
Newsletter
|
Auch 2005 nimmt in den USA der Anteil an gv-Pflanzen weiter zu. In diesem Jahr sind bei Soja und Baumwolle fast nur noch gentechnisch veränderte Sorten ausgesät worden. Bei Mais wachsen erstmals auf mehr als der Hälfte der US-Anbauflächen gv-Pflanzen. Wie in jedem Jahr hat die US-Landwirtschaftsbehörde USDA Ende Juni die aktuellen Veränderungen der Anbauflächen der wichtigsten Kulturpflanzen in den USA bekannt gegeben. Erfasst werden auch gentechnisch veränderte Soja-, Mais- und Baumwollsorten. Der Report wird vom National Agricultural Statistics Service (NASS) erstellt und basiert auf Auswertungen von Saatgutverkäufen und repräsentativen Befragungen von Landwirten.
Trotz der skeptischen Einstellung der Verbraucher in Europa und Asien, den wichtigsten Absatzmärkten für US-Agrarexporte, haben die Farmer 2005 erneut mehr gentechnisch verändertes Saatgut ausgebracht als im Vorjahr. Seit nunmehr zehn Jahren steigt der GVO-Anteil bei Soja und Baumwolle kontinuierlich an. Seit dem deutlichen Einbruch im Jahr 2000 greifen die US-Farmer auch bei Mais, der in den USA auf der größten Fläche angebauten Kulturpflanze, immer häufiger zu gv-Sorten. Offenbar ist die Aussaat von gv-Sorten für die Farmer weiterhin wirtschaftlich interessant. Den höheren Preisen für das Saatgut stehen Kosteneinsparungen bei Pflanzenschutzmitteln, Maschineneinsatz und Arbeitszeit gegenüber. Mehr bei TransGen
|
Schnellsuche
Anbau EU, International
Anbau EU, International
|
|||||||||||||||||||||
|
© 1997 - 2010 i-Bio Information Biowissenschaften | Impressum | Leitlinien und Finanzierung | Website by Webmotive