|
In den vergangenen drei Jahren fand das
Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz bei 15 bis 19 Prozent der
Proben gentechnisch verändertes Erbmaterial. Lediglich vier
Sojaprodukte überschritten in dieser Zeit den Schwellenwert für die
Kennzeichnung.
Im Jahr 2004 wurden an neun verschiedenen Stellen
im Handel frische Papayas entnommen und auf GVO-Bestandteile
untersucht. Fünf Früchte aus Hawaii waren gentechnisch verändert.
Auch Reis- und Rapskörner sowie Tomaten wurden in 2004 getestet.
Die Kontrolleure fanden jedoch keine Spuren von gentechnisch
veränderten Pflanzen.
Regelmäßig hat das LUA auch Öko-Produkte untersucht, die in der
Regel höchstens Spuren von gv-Material aufwiesen. Auch bei
Erzeugnissen des Öko-Landbaus sind nach heutigem Stand zufällige und
technisch unvermeidbare GVO-Beimischungen bis zu einem Schwellenwert
von 0,9 Prozent zulässig.
|