Transparenz für Gentechnik bei Lebensmitteln
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Archiv 2006

29. Dezember 2006
Lebensmittelüberwachung Gentechnik: Niedersachsen 2005
Die Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung aus Niedersachsen für das Jahr 2005 liegen im bundesweiten Trend: Die Zahl der Lebensmittel, bei denen GVO-Anteile oberhalb des Schwellenwerts von 0,9 Prozent gefunden wurden, geht zurück. Hingegen werden in immer mehr sojahaltigen Lebensmitteln geringfügige GVO-Anteile gemessen.

29. Dezember 2006
Aktuelle Meldungen 2006; 2. Halbjahr
Alle Meldungen in der Übersicht: Die Schlagzeilen

25. Oktober 2006
Lebensmittelüberwachung Gentechnik: Hamburg 2005
In Hamburg sind in etwa zehn Prozent der untersuchten Lebensmittelproben gentechnisch veränderte Bestandteile beigemischt. In den vergangenen fünf Jahren war bei lediglich zwei Produkten ein GVO-Anteil über dem Schwellenwert für die Kennzeichnung nachweisbar. 2005 konnte in einigen wenigen soja- und maishaltigen Lebensmitteln GVO-Anteile unter 0,9 Prozent festgestellt werden.

20. Oktober 2006
Lebensmittelüberwachung Gentechnik: Saarland 2005
In den vergangenen Jahren hat die zuständige Behörde lediglich ein Sojaprodukt beanstandet. Der Anteil an Lebensmitteln, in denen Spuren von gv-DNA nachweisbar waren, ist von vier Prozent im Jahr 2002 auf achtzehn Prozent in 2004 gestiegen.

20. Oktober 2006
Lebensmittelüberwachung Gentechnik: Rheinland-Pfalz 2005
In Rheinland-Pfalz wurden bei Untersuchungen von Lebensmitteln 2005 in 13 Prozent der untersuchten Proben nachweisbare GVO-Anteile gefunden. Verstöße gegen die Kennzeichnungsbestimmungen gab es in 2 von 232 Fällen.

20. Oktober 2006
Lebensmittelüberwachung Gentechnik: Hessen 2005
Auch in Hessen hat sich die Zahl der Lebensmittelproben mit Spuren von gentechnisch verändertem Soja erhöht. Maishaltige Lebensmittel hingegen enthielten in 2005 nach wie vor kaum GVOs, und bei keiner der untersuchten Proben lag ein Verstoß gegen die Kennzeichnungspflicht vor.

20. Oktober 2006
Lebensmittelüberwachung Gentechnik: Sachsen 2005
In Sachsen waren 2005 in nur einer maishaltigen Probe GVO-Anteile gemessen wurden, dagegen enthielten 65 sojahaltige Proben gentechnisch verändertes Material. Damit stieg der Anteil an GVO-haltigen Proben im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent an. Die Regeln zur Kennzeichnung werden dennoch weitestgehend eingehalten, nur ein Verstoß war bei einem sojahaltigen Lebensmittel zu verzeichnen.

13. Oktober 2006
Lebensmittelüberwachung Gentechnik: Sachsen-Anhalt 2005
Auch wenn 2005 ein leichter Anstieg der Proben mit Anteilen an GVOs zu verzeichnen ist, werden die Vorschriften zur Kennzeichnung weitestgehend befolgt. Die Kontrolleure fanden in Sachsen-Anhalt in den vergangenen Jahren nur vereinzelt Verstöße gegen die Kennzeichnungsbestimmungen.

13. Oktober 2006
Lebensmittelüberwachung Gentechnik: Thüringen 2005
Seit 1997 werden in Thüringen Lebensmittel auf Spuren von gentechnisch veränderten Pflanzen untersucht. 2005 wurden in knapp drei Prozent der untersuchten, sojahaltigen Proben Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht festgestellt. Alle untersuchten maishaltigen Produkte waren frei von gentechnisch verändertem Material.

13. Oktober 2006
Lebensmittelüberwachung Gentechnik: NRW 2005
In Nordrhein-Westfalen wurden 2005 bei Untersuchungen von Lebens- und Futtermitteln einzelne Produkte mit nachweisbaren Anteilen gentechnisch verändertem Soja bzw. Mais gefunden. Verstöße gegen die Kennzeichnungs-Bestimmungen gab es bei den Lebensmitteln in zwei, bei den Futtermitteln hingegen in neun Prozent der Fälle. Die Saatgutproben waren frei von gentechnisch veränderten Organismen.

13. Oktober 2006
Lebensmittelüberwachung Gentechnik: Schleswig-Holstein 2003 bis 2005
Die Kennzeichnungsvorschriften wurden offenbar befolgt. Schleswig-Holsteinische Kontrolleure fanden in den vergangenen drei Jahren bei Lebensmitteln nur einige wenige Verstöße.

27. September 2006
Standortregister 2006
Anbausaison 2006: Im öffentlichen Standortregister des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (BVL) sind 950 Hektar Anbaufläche mit Bt-Mais eingetragen.

17. August 2006
Lebensmittelüberwachung Baden-Württemberg 2005
Im Allgemeinen hält sich die Lebensmittelwirtschaft an die gesetzlich vorgeschriebenen Regeln zur Kennzeichnung. In Baden-Württemberg wurden kaum Produkte im Handel beanstandet. Im Jahr 2005 ließen sich in jeder fünften Probe Spuren gentechnisch veränderten Pflanzen nachweisen - der Schwellenwert von 0,9 Prozent wurde jedoch zumeist nicht überschritten.

04. August 2006
Gentechnik-Gegnern gelingt teilweise Feldzerstörung
Die Initiative „Gendreck weg“ hatte im Rahmen eines „gentechnikfreien Wochenendes“ zu einer „Feldbefreiung“ in Badingen (Oberhavel) aufgerufen. Einigen der rund 300 Gentechnikgegnern gelang es trotz großem Polizeiaufgebot, auf einem Bt-Maisfeld Pflanzen auszureißen.

03. August 2006
TransGen-Gespräch mit AGIL-Sprecher Kaufmann
"Grüne Gentechnik ist kein Teufelszeug." Im Gespräch mit Karl-Friedrich Kaufmann, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Innovativer Landwirte (AGIL)

26. Juli 2006
Lebensmittelüberwachung Gentechnik: Bayern 2005
Die Kennzeichnungsvorschriften werden offenbar befolgt. Bayerische Kontrolleure fanden in den vergangenen Jahren bei Lebensmitteln nur wenige Verstöße. Die untersuchten Futtermittel, die seit 2004 gekennzeichnet werden müssen, waren ebenfalls überwiegend korrekt deklariert. Saatgut wird seit 2005 untersucht. Bei den Proben ließen sich keine GVOs nachweisen.

26. Juli 2006
Lebensmittelüberwachung Gentechnik: Berlin 2005
In den Jahren 2004 und 2005 fanden die Lebensmittelkontrolleure in Berlin nur drei kennzeichnungspflichtige Produkte. Die vegetarischen Gerichte enthielten gentechnisch verändertes Soja mit einem Anteil von mehr als 0,9 Prozent.

26. Juli 2006
Stiftung Warentest: Gentechnik in Lebensmitteln auf dem Rückzug?
Im Jahr 2000 erregte eine Untersuchung von Stiftung Warentest die Gemüter: In rund einem Drittel der mehr als 80 getesteten Lebensmittel hatte man zum Teil deutliche Mengen gentechnisch veränderter Bestandteile entdeckt. Zwei Jahre darauf standen ähnliche Produkte wieder auf dem Prüfstand - diesmal waren allenfalls sehr geringe Spuren von gv-Pflanzen nachweisbar.

30. Juni 2006
Anbau USA 2006: Noch immer Zuwachs bei gv-Pflanzen
Auch 2006 wurden in den USA erneut mehr gv-Pflanzen ausgesät als im Vorjahr. Bei Soja und Baumwolle haben sich gentechnisch veränderte Sorten nahezu flächendeckend durchgesetzt. Bei Mais stieg der Anteil der gv-Pflanzen deutlich und liegt erstmals über 60 Prozent. In den USA stehen gentechnisch veränderte Soja, Mais und Baumwollpflanzen nunmehr auf insgesamt 53,8 Millionen Hektar.

29. Juni 2006
Aktuelle Meldungen 2006; 1. Halbjahr
Alle Meldungen in der Übersicht: Die Schlagzeilen

28. Juni 2006
Märka Modell: Abnahmegarantie fürs Nachbarfeld
Die Märka Futtermittelwerke aus Eberswalde (Brandenburg) garantiert Landwirten aus den Nachbarschaft von Bt-Maisfeldern, ihre konventionelle Maisernte zu Marktpreisen abzunehmen.

27. Juni 2006
Eurobarometer: Europa ist weiter skeptisch bei Genfood
Eurobarometer: Europa und die Biotechnologie

06. April 2006
Lebensmittelüberwachung Gentechnik: Mecklenburg-Vorpommern 1999 bis 2005
In Mecklenburg-Vorpommern wurden bei Untersuchungen von Saatgut, Lebens- und Futtermitteln nur wenige Produkte mit nachweisbaren GVO-Anteilen gefunden. Verstöße gegen die Kennzeichnungsbestimmungen gab es in den vergangenen vier Jahren nicht.

04. April 2006
Koexistenz in der Landwirtschaft: Auskreuzungen minimieren
Auf Dauer sollen landwirtschaftliche Anbausysteme mit und ohne Gentechnik nebeneinander existieren können. Durch geeignete Maßnahmen ist zu vermeiden, dass sich gv-Pflanzen über die jeweiligen Felder hinaus ausbreiten. 

27. Januar 2006
Mais: Pflanze der Indios in Europa
Maisanbau in Deutschland und Europa hat zugenommen. Er wird vor allem als Tierfutter und als Rohstoff für die Stärkeindustrie verwertet.

12. Januar 2006
Globale Anbauzahlen für gv-Pflanzen 2005
ISAAA-Report über Anbau gentechnisch Pflanzen. Weltweiter Anstieg auf 90 Millionen Hektar


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