Transparenz für Gentechnik bei Lebensmitteln
  Fr 03.09.2010 | 07:01 Uhr
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Erprobungsanbau:
Zwischen Forschung und landwirtschaftlicher Normalität


Begonnen hat der Erprobungsanbau 2004 mit Bt-Mais auf 300 Hektar. Es gab heftige Diskussionen, da die einzelnen Standorte der Öffentlichkeit nicht bekannt gegeben wurden. Ein Jahr später war es gesetzlich vorgeschrieben, alle Flächen, auf denen gv-Pflanzen angebaut werden, in ein öffentliches Standortregister einzutragen. Die mit Bt-Mais bewirtschaftete Fläche betrug nun 350 Hektar - und nur ein kleinerer Teil war in das erweiterte Versuchsprogramm einbezogen.

Erprobungsanbau 2004:
Koexistenz im Praxistest

Der Versuchsanbau war an allen Standorten gleich: Im ersten Jahr des Erprobungsanbaus grenzten Bt-Mais-Felder direkt an die mit konventionellem Mais. Gemessen wurden die GVO-Einträge in verschiedenen Entfernungen.

300 Hektar in sieben Bundesländern. Der Erprobungsanbau 2004 im Überblick

Begleitforschung: Fragestellungen und Versuchsanordnung

Erprobungsanbau 2004/05: Alle Ergebnisse auf einen Blick
 

Erprobungsanbau 2005:
Der Einfluss der Zwischenflächen

Im zweiten Jahr des Erprobungsanbaus sollte herausgefunden werden, ob der Anbau anderer Feldfrüchte auf den Flächen zwischen den verschiedenen Maisfeldern einen Einfluss auf Pollenflug und Auskreuzungshäufigkeit hat. 

Das Wichtigste zum Erprobungsanbau 2005: Standorte, Flächen, Versuchsanordnung

Aussaat, Blüte, Probenahme: Die Phasen des Untersuchungsprogramms
 

"Das Ergebnis wird die Landwirte interessieren."

Schon von weitem fallen sie auf: Kleine, hellgrüne Inseln inmitten großflächiger Maisfelder. Das auffällige Muster ist nicht zufällig angelegt: In Groß-Lüsewitz, westlich von Rostock, liegen drei Versuchsfelder. "Wir haben den Landwirten bei der Aussaat einiges zugemutet", sagt Inge Broer (Universität Rostock), die wissenschaftliche Leiterin des Erprobungsanbaus. (Reportage Sommer 2005)

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BMELV: Anbauversuche mit Bt-Mais

Auch das damals von Renate Künast geleitete Verbraucherschutzministerium ließ 2005 auf etwa 11 Hektar Bt-Mais anbauen. Damit sollte die Wissensbasis im Bereich Agro-Gentechnik vergrößert werden, heißt es. Untersucht wurden nicht nur Pollenflug und Auskreuzung, sondern erneut auch mögliche Auswirkungen von Bt-Mais auf Insekten und Bodenorganismen. Das Programm wird auch 2006 fortgeführt.

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Vor Ort: Reportagen

Es ist keine Ernte wie jede andere. Nicht auf Schnelligkeit kommt es an, sondern auf Präzision und Planmäßigkeit. Nach einem vorgegebenen Plan sammelt der Mähdrescher Maisproben ein. Im Labor wird später untersucht, wieviel gv-Maiskörner sich in der Ernte befinden. Damit keine Zufälle das Ergebnis verfälschen, ist eine Menge Aufwand erforderlich.

Blühzeitbonitur: Die Ungleichzeitigkeit der Maisblüte

Ernte: Probennahme mit dem Mähdrescher

Probenanalytik: Präzise Ergebnisse
 

 

Fotobeobachtung: Von Aussaat bis Ernte

Ein Feld des Erprobungsanbaus: Jede Woche ein neues Foto. Im Frühjahr war es lange kalt. Das machte dem Mais zu schaffen und auch die Zünsler hielten sich zurück.

Folge 1: Aussaat bis Ende Juni

Folge 2: Bis zur Blüte Anfang August

Folge 3: Bis zu den jungen Kolben im September

Folge 4: Bis zur Ernte am 1. November
 

Archiv: Der Konflikt um den Erprobungsanbau

Erprobungsanbau 2005

Aktuelle Meldungen 2005: Eine Übersicht

Angekündigte Feldzerstörung: Bericht und Fotos (August 2005)

Texte und Arbeitspapiere im Wortlaut

Erprobungsanbau 2004

Ortstermin im Bt-Maisfeld

"Haben Sie Ihre Nachbarn informiert?" Gespräch mit einem Landwirt

Aktuelle Melduungen Juni-August 2004

Aktuelle Meldungen September bis November 2004

Dokumentation: Texte und Arbeitspapiere

Positionen und Presserklärungen

 

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Das bunte Leben im Maisfeld. Bt-Mais - und was passiert mit Schmetterlingen, Läusen, Spinnen oder Trauermücken? Hier kann man es erkunden.

Das interaktive Maisfeld
 Kooperation mit Innoplanta
Der Bereich Erprobungsanbau bei TransGen wurde erstellt im Rahmen einer Kooperation mit Innoplanta.
Die redaktionelle Verantwortung für diese Seiten liegt bei TransGen.
Redaktionelle Leitlinien TransGen
InnoPlanta e.V., Pflanzenbiotechnologie Nordharz/Börde; Gatersleben
11. August 2006 [nach oben springen]

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