(07.01.2005) Der erste
Freisetzungsversuch mit gentechnisch veränderten
Weinreben in Deutschland ist vorzeitig beendet. An
zwei Standorten in Rheinland-Pfalz und Bayern
testete das Institut für Rebenzüchtung (Siebeldingen)
verschiedene Rebsorten, die gentechnisch mit einer
Resistenz gegen bestimmte Pilzkrankheiten versehen
waren.
Es zeigte sich jedoch, dass
sie ähnlich anfällig sind wie herkömmliche
Rebstöcke. Die Versuche werden daher eingestellt.
Damit sind auch die Untersuchungen zu
Pollenverbreitung und Auskreuzungsraten bei Reben
beendet. Die Freisetzungen waren 1999 für zehn Jahre
genehmigt worden.