Erprobungsanbau 2004 / 2005 (Bayern)
Untersuchungen von Pollen und Honig
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Maisblüte nicht attraktiv. Anders als
Rapsblüten werden Maisblüten von Insekten nur wenig
beflogen. Männliche und weibliche Blüte sind beim
Mais getrennt angeordnet. |
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Versuchsanordnung: An drei
Standorten in Bayern wurden in unterschiedlicher Entfernung zur
Parzelle mit Bt-Mais mehrere Bienenvölker aufgestellt.
Ergebnisse 2005:
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Honig. In 17 der 36 Honigproben konnte Mais nachgewiesen
werden. In keinem Fall konnte der Nachweis erbracht werden, dass es
sich um gv-Mais handelt. Wenn es überhaupt zu Einträgen von gv-Mais
im Honig kommt, dann sind sie äußerst gering und liegen weit unter
der analytischen Nachweisgrenze.
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- Höselpollen (Pollen, den die Bienen in ihren "Höschen"
sammeln). Mit einer Ausnahme konnte in allen 36 Proben
Maispollen nachgewiesen werden, in 20 Proben befand sich
darunter auch Pollen von gv-Mais. Nur bei zwei Bienenvölkern,
die unmittelbar an der Bt-Maisparzelle platziert waren, lag der
GVO-Anteil mit 5,0 bzw. 4,8 Prozent über dem für die
Kennzeichnung maßgebenden Schwellenwert von 0,9 Prozent.
Pollenprodukte aus diesen Bienenvölkern wären zu kennzeichnen.
- Bienen. Es haben sich keine Hinweise ergeben, dass die
Aufnahme von Bt-Maispollen die gesunde Entwicklung der
Bienenvölker beeinträchtigen könnte.
Empfehlung für die landwirtschaftliche
Praxis:
Die Wahrscheinlichkeit eines Eintrags von gv-Mais in Honig lässt
sich nahezu vollständig reduzieren, wenn die Bienenvölker nicht in
unmittelbarer Nähe der Maisfelder aufgestellt werden.
Die Ergebnisse aus 2005 bestätigen
die im Vorjahr gefundenen Ergebnisse.
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