Wassermelone

Forschungsschwerpunkt Virusresistenz
Freilandversuche EU: 1 (Italien, 1999)
USA: 14 (1994-2006)
Indien

Die Wassermelone wird in den Tropen und Subtropen angebaut. Mit Abstand führend in der Produktion ist China, es folgen die Türkei, der Iran, Brasilien und Ägypten. Auch in europäischen Mittelmeerländern wird die Wassermelone angebaut.

Wassermelone ist eine Sammelbezeichnung für verschiedene Unterarten von Citrullus lanatus (nicht zu verwechseln mit: Melone). Sie wird in den Wüsten als Wasserspeicher für Mensch und Tier kultiviert. Das Fruchtfleisch wird roh verzehrt.

Gentechnik: Ziele bei Forschung und Entwicklung

Anbaueigenschaften

  • Virusresistenz: Resistenzen gegen mehrere Virenarten, u.a. den Zucchini Yellow Mosaic Virus.
  • Salztoleranz
  • Trockentoleranz
    Die Wassermelone dient als Modellpflanze, um biologische Mechanismen für Trockentoleranz zu erforschen. Die ursprüngliche Form der Wassermelone (Wildtyp) verfügt über ein Wurzelsystem, das Wasser auch aus tiefen Bodenschichten aufnehmen kann. Die heutigen Kultursorten haben diese Fähigkeit zur Ausbildung tiefreichender Wurzeln bei Trockenheit verloren. Japanische Wissenschaftler untersuchten, welche molekularen Mechanismen und Gene für diese Eigenschaft verantwortlich sind.

Pflanzenentwicklung