Laccase
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Wirkung |
Umwandlung von Phenolen |
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Anwendungsbereiche |
Getränkeherstellung, Produkte zur Atemerfrischung |
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gentechnische Herstellung |
möglich |
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Kennzeichnung |
nein |
Wirkung
Laccase wandelt Phenole in Chinone und Wasser
um, wobei Sauerstoff verbraucht wird.
Das Enzym ist natürlicherweise in Obst und Gemüse, Pilzen, Gewürzen,
Tee und Kaffee enthalten. Es ist beispielsweise für die Braunfärbung
von geschälten Früchten verantwortlich.
Verwendung
Laccase wird verwendet in
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Produkten zur Atemerfrischung, etwa mit
Pfefferminz oder Kaugummis: Die bei der
Oxidation entstehenden Chinone reagieren mit bestimmten
Schwefelverbindungen, die in der Mundhöhle üble Gerüche verursachen
würden.
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Bier (nicht in
Deutschland): zur Verhinderung der Bildung eines bestimmten
Fremdaromas. In Deutschland ist diese Praxis nicht zulässig, da sie gegen das gesetzlich vorgeschriebene Reinheitsgebot verstößt.
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Wein: zur
Entfernung von Phenolen aus dem Most von weißen Weintrauben während
der Klärung des Weins
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zur Bräunung von Lebensmitteln wie Kaffee,
Kakao, Tee
Gentechnik
In der EU werden zurzeit sechs Laccase-Präparate vermarktet.
Zulassung und Kennzeichnung
Zulassung. Die Verwendung von Enzymen
ist in der EU gesetzlich geregelt. Besondere Anforderungen für mit
Hilfe gentechnisch veränderter Mikroorganismen hergestellte Enzyme
gibt es nicht. Dieses wird jedoch bei der Risikobewertung von
Enzymen berücksichtigt.
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Lebensmittelenzyme
dürfen in Zukunft nur verwendet werden, wenn sie in einer
"Gemeinschaftsliste" eingetragen sind. Dafür müssen die Enzyme
bestimmte Kriterien erfüllen: Ihr Verzehr muss gesundheitlich
unbedenklich sein, sie müssen technologisch notwendig sein und
dürfen den Verbraucher nicht irreführen. Mit einer ersten
Gemeinschaftsliste ist nicht vor 2013 zu rechnen.
Kennzeichnung. Die Herstellungsweise von Enzymen ist
kein Kennzeichnungstatbestand. Daher müssen auch mit gentechnisch
veränderten Mikroorganismen erzeugte Enzyme nicht besonders
gekennzeichnet werden.
- Bei Lebensmitteln sind Enzyme in der Regel
nicht deklarationspflichtig. Nur Enzyme, die wie Zusatzstoffe im
Lebensmittel eine technologische Funktion erfüllen, müssen auf
der Zutatenliste aufgeführt werden.
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