Lipoxygenase
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Wirkung |
Oxidation von Fettsäuren |
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Anwendungsbereiche |
Backwaren |
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gentechnische Herstellung |
möglich |
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Kennzeichnung |
nein |
Wirkung
Lipoxygenase, auch Lipoxidase genannt, ist in
Ölsaaten (besonders der Sojabohne), in Getreidekörnern und anderen
pflanzlichen Geweben enthalten. Das Enzym oxidiert in Gegenwart von
Sauerstoff ungesättigte Fettsäuren, wobei Lipidhydroperoxide
entstehen.
Verwendung
Lipoxygenase wird vor allem als Backenzym
eingesetzt:
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zur Verbesserung der Teigstruktur:
Durch die Oxidation der ungesättigten Fettsäuren entstehen
Lipidhydroperoxide, die wiederum mit Bestandteilen des Mehls
reagieren. Dadurch erhöht sich die Stabilität des Teiges, die
Gärtoleranz wird verbessert und das Volumen der Gebäcke nimmt zu.
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zur Entfärbung des Teigs:
Die entstehenden Lipidhydroperoxide oxidieren die im Mehl
enthaltenen Karotinoide, welche dadurch in farblose Substanzen
überführt werden. Das Bleichen des Teiges führt zu einer sehr
hellen Brotkrume, die gerade bei Weiß- und Toastbrot erwünscht
ist.
Gentechnik
Lipoxygenase wird aus Sojamehl gewonnen.
Häufig wird das Enzym auch mit Hilfe gentechnisch veränderter
Bakterien ( Escherichia coli) hergestellt. Das
Gen für das
Enzym wurde aus einer Erbse isoliert. Das Präparat wird in Europa
kommerziell genutzt.
Kennzeichnung. Enzyme werden in
der Regel nicht auf der Zutatenliste angegeben. Eine Herstellung mit
Hilfe von gv-Mikroorganismen ist zudem nicht
kennzeichnungspflichtig.
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