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Mannanase

Wirkung Aufspaltung von Mannanen
Anwendungsbereiche Futtermittel
gentechnische Herstellung möglich
Kennzeichnung nein

Wirkung

Die Mannanase ist ein EnzymEnzym, das so genannte Mannane abbaut. Diese Polysaccharide sind aus dem Einfachzucker Mannose aufgebaut und in der Natur weit verbreitet. Mannane dienen vielen Pflanzen - beispielsweise im Samen - als Reservekohlenhydratekohlenhydrate.

Verwendung

Mannanase wird vor allem als Zusatzstoff in soja- und maishaltigen Futtermitteln für Masthühner und Schweine verwendet. Ziel ist, die Futterverwertung zu verbessern und die Zunahme an Körpermasse zu erhöhen.

In Waschmitteln wirkt Mannanase in Kombination mit weiteren Enzymen effektiv gegen Verschmutzungen durch Lebensmittel wie Eiskrem, Tomatensoße oder Salatdressing, die Guarkernmehl enthalten. Der Zusatzstoff Guarkernmehl wird aus den Samen des Guarbaumes gewonnen und in zahlreichen Produkten etwa als Füllstoff oder Geliermittel eingesetzt. 

Gentechnik

Derzeit sind vier Mannanase-Präparate auf dem Markt, von denen zwei mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen (Bacillus- und Trichoderma-Arten) hergestellt werden.

Kennzeichnung. Enzyme werden in der Regel nicht auf der Zutatenliste angegeben. Eine Herstellung mit Hilfe von gv-Mikroorganismen ist zudem nicht kennzeichnungspflichtig.

 

Lebensmittel: Keine Kennzeichnung im Hinblick auf Futtermittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen

transGEN-Datenbank Lebensmittel: Käse, Milch, Eier, Fleisch- und Wurstwaren

24. März 2011 [nach oben springen]

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