Transglutaminase
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Wirkung |
Vernetzung von Eiweißen |
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Anwendungsbereiche |
Fleisch-, Wurstwaren, Fisch |
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gentechnische Herstellung |
möglich |
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Kennzeichnung |
nein |
Wirkung
Transglutaminasen sind Enzyme, die Eiweiße
vernetzen. Sie kommen etwa in Mikroorganismen, im Muskelfleisch von
Fischen sowie in der Leber und im Blut von Säugetieren vor. Auch im menschlichen Organismus bauen sie hochmolekulare
Proteinstrukturen auf.
Verwendung
In der Lebensmittelindustrie werden Transglutaminasen
vor allem zur Verbesserung der physikalischen Produkteigenschaften
wie Textur, Festigkeit und Elastizität eingesetzt. Das Enzym kann
aber auch den Geschmack des Nahrungsmittels beeinflussen. Mögliche
Anwendungsgebiete:
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Texturverbesserung von Rohwurst,
Brühwürstchen (mehr Bissfestigkeit, "knackige"
Konsistenz, Erhalt der Saftigkeit) und
Grillwürstchen (bessere Brateigenschaften)
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Verbesserung von Textur, Geschmack und Aroma
des Hackfleisches für Hamburger
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Optimierung des industriellen Schneidens von
Rohwurst und Kochschinken; bei Rohwurst wird die nötige
Festigkeit in kürzerer Zeit erreicht
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Veredelung von Steaks und Schnitzeln:
"Verkleben" von einzelnen Fleischabschnitten
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Herstellung von Formfleisch, das aus
kleinen Fleischstücken zusammengefügt wird
("Pizzaschinken")
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Veredelung von Fisch und
Fischprodukten; auch Verkleben der Fischabschnitte zur
Herstellung von Surimi oder Fischpaste
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Optimierung der Konsistenz von Milchprodukten
wie Jogurt
und Quark; bei der Herstellung von fettfreien Jogurts verbessert das
Enzym Textur sowie Wasserhaltevermögen und täuscht die Empfindung
von Fett vor
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Verbesserung von Textur und Haltbarkeit des
Sojas für Tofu
Gentechnik
Auf dem europäischen Markt wird derzeit nur
ein Transglutaminase-Präparat angeboten. Das Enzym wird mithilfe
des konventionellen Bakteriums Streptoverticillium mobaraense
gewonnen.
Kennzeichnung. Eine Kennzeichnung von Enzymen im Hinblick
auf die Herstellung mit Hilfe von gv-Mikroorganismen ist in der EU
generell nicht vorgeschrieben.
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