Glukoseoxydase
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Wirkung |
Umwandlung von Glukose |
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Anwendungsbereiche |
Konservierung von Eiprodukten und Mayonnaise, Backwaren |
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gentechnische Herstellung |
möglich |
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Kennzeichnung |
nein |
Wirkung
Glukoseoxidase wandelt Traubenzucker ( Glukose) in Glukonsäure um. Bei dieser Reaktion wird Sauerstoff verbraucht.
Verwendung
Glukoseoxidase wird zusammen mit dem Enzym
Katalase als "konservierendes Enzymsystem" eingesetzt:
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bei Mayonnaise und Eiprodukten wie z.B. Vollei oder
Trockeneiklar,
aber auch in der Milch- und Käseverarbeitung:
Im ersten Schritt spaltet Katalase das im jeweiligen Produkt vorhandene Wasserstoffperoxid in Sauerstoff und Wasser. Im zweiten Schritt baut Glucoseoxydase den besonders in Eiern unerwünschten Glukose-Zucker in eine stabile, unproblematische Variante um (Gluconsäure). Dafür ist allerdings Sauerstoff nötig, der im ersten Schritt frei wird.
Glukose ist in Eiprodukten unerwünscht, da es mit den Aminosäuren reagiert und
zu einer bräunlichen Färbung führt.
Weitere Anwendungsfelder von Glukoseoxydase:
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Backwaren:
Abbau bestimmter Verbindungen im Gluten (Eiweiß im Weizenmehl),
wodurch sich Stabilität und Elastizität vor allem dünner Teige
verbessern; auch für tiefgekühlte Teige und Backwaren
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vereinzelt bei Wein oder Bier zur Sauerstoffentfernung
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Herstellung des als Säureregulator verwendeten Zusatzstoffes
Glukonsäure (E 574) aus Glukose.
Gentechnik
Glukoseoxidase wird durch Fermentation mit Pilzkulturen (Aspergillus,
Penicillium)
gewonnen.
Kennzeichnung. Enzyme werden in der Regel nicht auf
der Zutatenliste angegeben. Eine Herstellung mit Hilfe von
gv-Mikroorganismen ist zudem nicht kennzeichnungspflichtig.
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