Hemicellulase
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Wirkung |
Aufspaltung von Bestandteilen pflanzlicher Zellwände |
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Anwendungsbereiche |
Backwaren, Stärkeprodukte, Spirituosen |
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gentechnische Herstellung |
möglich |
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Kennzeichnung |
nein |
Wirkung
Sammelbezeichnung für Enzyme, die Hemicellulosen aufspalten.
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Hemicellulosen ist eine Sammelbezeichnung
für verschiedene Bestandteile pflanzlicher Zellwände (Glucane,
Galactane, Mannane, Pentosane, Xylane) mit Ausnahme der Cellulose.
Sie sind für Menschen unverdaulich und zählen daher zu den
Ballaststoffen.
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In Getreide kommen Hemicellulosen in
vergleichsweise großen Anteilen (2-12 Prozent) vor und werden auch
als Schleimstoffe bezeichnet.
Verwendung
Hemicellulase wird - oft in Kombination mit
Amylase, Glucanase,
Cellulase oder Xylanase
- vor allem verwendet
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als Backenzym (in Backmischungen) zur Verbesserung der Teigeigenschaften (Maschinengängigkeit, Stabilität) und zur Produktoptimierung (Volumen, Konsistenz, Haltbarkeit); auch für tiefgekühlte Teige und Backwaren
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bei der Fruchtsaft- und Getränkeherstellung
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bei der Spirituosenherstellung und in der Alkoholindustrie
(Hemicellulasen schließen die Schleimstoffe der Getreide auf, die so für die Fermentation nutzbar werden.)
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in Kombination mit anderen Enzymen auch bei der
Weinherstellung (Hemicellulasen unterstützen die Extraktion von erwünschten Substanzen wie Tanninen und Aromen aus den Traubenschalen.)
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als Futterzusatz (bessere Verwertung der Futtermittel)
Gentechnik
Hemicellulasen werden durch Fermentation mit
verschiedenen Pilz- und Bakterienarten gewonnen.
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In Europa wird eine Hemicellulase mit gentechnisch veränderten Bakterienstämmen
(Bacillus) hergestellt.
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Bei Fermentationsverfahren mit Pilzkulturen werden derzeit
überwiegend Stämme verwendet, die nicht als gentechnisch verändert gelten.
Kennzeichnung. Enzyme werden in der Regel nicht auf
der Zutatenliste angegeben. Eine Herstellung mit Hilfe von
gv-Mikroorganismen ist zudem nicht kennzeichnungspflichtig.
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