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Pektinesterase

Wirkung Aufspaltung von Pektinen
Anwendungsbereiche Fruchtsaft, Verarbeitung von Gemüse und Früchten
gentechnische Herstellung verbreitet
Kennzeichnung nein

Wirkung

Pektinesterasen gehören zur Enzym-Gruppe der Pektinasen. Sie "knacken" eine ganz bestimmte Bindung im Molekül der Pektine, einer Stützsubstanz in den Zellwänden von Pflanzen.

Verwendung

Ähnlich wie PektinasenPektinasen werden auch Pektinesterasen vor allem bei der Verarbeitung von Obst und Gemüse eingesetzt.

  • FruchtsaftFruchtsaft: Erhöhung der Saftausbeute, Klärung durch Abbau der Trübstoffe

  • Herstellung von Konzentraten aus Obst oder Gemüse (schonend erwärmte Masse aus rohen Pflanzen oder Pflanzenteilen) - etwa bei Tomaten, Zwiebeln, Möhren, Paprika, Sellerie, aber auch Pflaumen, Sanddorn, Hagebutte. Diese Konzentrate werden bei verschiedenen Produkten als Zutat verwendet.

  • auch zur Erzeugung von Farbextrakten und färbenden Lebensmitteln aus pflanzlichen Rohstoffen

  • Futtermittelzusatz

Gentechnik

Pektinesterasen werden überwiegend durch Fermentation mit Pilzkulturen gewonnen (vor allem Aspergillus, aber auch Penicillium, Rhizopus, Trichoderma).

  • Drei der in Europa hergestellten Pektinesterasen werden mit gentechnisch veränderten Schimmelpilzen (Aspergillus, Trichoderma) gewonnen. Die beiden Aspergillus-Stämme werden der Frucht und Gemüse verarbeitenden Industrie in verschiedenen Präparaten und Mischungen angeboten.

Kennzeichnung. Enzyme werden in der Regel nicht auf der Zutatenliste angegeben. Eine Herstellung mit Hilfe von gv-Mikroorganismen ist zudem nicht kennzeichnungspflichtig.

    

Lebensmittel, hergestellt mit Enzymen.

transGEN-Datenbank Enzyme: Amylase (Glukosesirup, Süßwaren), Pektinase (Fruchtsaft), Protease (Schäume), Lipase (Nudeln)

24. März 2011 [nach oben springen]

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