Pektinase
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Wirkung |
Aufspaltung von Pektinen |
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Anwendungsbereiche |
Fruchtsäfte, Obst- und Gemüseverarbeitung |
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gentechnische Herstellung |
verbreitet |
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Kennzeichnung |
nein |
Wirkung
Pektinase (andere Bezeichnung:
Polygalacturonase)
ist der Oberbegriff für eine Reihe von Enzymen, welche die
Eigenschaft besitzen, Pektine abzubauen oder umzuwandeln. Pektin ist
eine Substanz, die die Zellwände pflanzlicher Zellen stabilisiert.
Einige Früchte bilden während des natürlichen Reifungsprozesses
Pektinasen.
siehe auch: Pektinesterase
Verwendung
Pektinasen, oft in Kombination mit weiteren
Enzymen, werden eingesetzt:
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vor allem bei der Herstellung von
Fruchtsäften und Gemüsesäften, um die Saftausbeute zu erhöhen.
Besonders bei Beeren verbessern Pektinasen die Extraktion von Farb- und Aromastoffen.
In einigen Fällen klären sie naturtrübe Säfte. Bei Beeren, Südfrüchten, Äpfel und Birnen sind Pektinase-Zusätze
allgemein üblich.
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zur Herstellung von Konzentraten aus Obst oder Gemüse (schonend erwärmte Masse aus rohen Pflanzen oder
Pflanzenteilen) - etwa bei Tomaten, Zwiebeln, Möhren, Paprika, Sellerie, aber auch Pflaumen, Sanddorn, Hagebutte
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bei der Gewinnung von Farbextrakten und färbenden Lebensmitteln aus pflanzlichen Rohstoffen
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bei der Gewinnung von hochkonzentrierten Zitrusaromen aus den Schalen von Zitrusfrüchten
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beim "enzymatischen Schälen" von Früchten, um frische, geschälte Früchte (etwa in Fruchtsalaten) anbieten zu können
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bei der Weinherstellung:
Pektinasen unterstützen die Klärung des frisch gepressten Mosts und verbessern seine Konsistenz. Der Wein wird dünnflüssiger.
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in der Futtermittelindustrie (Polygalacturonase,
Pektinlyase)
Gentechnik
Pektinasen werden überwiegend durch Fermentation mit Pilzkulturen gewonnen (Aspergillus-,
Penicillium-, Rhizopus- und Trichoderma-Arten).
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Mehrere Enzyme aus der Gruppe der Pektinasen
(Polygalacturonase, Pektinlyase) werden auch mit gentechnisch
veränderten Schimmelpilzen gewonnen. Ein Pektatlyase-Präparat wird mit gentechnisch veränderten Bakterien (Bacillus)
hergestellt, findet aber nur in der technischen
Industrie Verwendung.
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Verschiedene Pektinesterasen (Enzyme, die
Pektine modifizieren) werden mit gentechnisch veränderten Schimmelpilzen
(Aspergillus, Trichoderma) hergestellt. Diese können in verschiedenen Pektinasepräparaten enthalten sein.
Kennzeichnung. Enzyme werden in der Regel nicht auf
der Zutatenliste angegeben. Eine Herstellung mit Hilfe von
gv-Mikroorganismen ist zudem nicht kennzeichnungspflichtig.
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