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Butter

mögliche Anwendung der Gentechnik Kennzeichnung
Fütterung mit gv-Futtermitteln nein

 

Erläuterung zum Produkt

Butter ist das streichfähige Fett aus der Milch von Kühen, daraus gewonnener Sahne oder Molkensahne. Butter mit hoher Qualität wird in den Handelsklassen "Deutsche Markenbutter" oder "Deutsche Molkereibutter" angegeben. Dann darf das Produkt nur aus pasteurisierter Milch, Sahne oder Molkensahne zuzüglich Wasser, Speisesalz (mit und ohne Jod) hergestellt werden.

Je nach Milchfettgehalt unterscheidet man Butter (80 bis 90 % Milchfett), Dreiviertelfettbutter (60 bis 62 %) und Halbfettbutter (39 bis 41 %).

Gelbfärbung im Winter: Aufgrund der veränderten Futterzusammensetzung besitzt Butter im Winter eine blassere gelbliche Färbung als im Sommer. Zum Ausgleich der natürlichen Farbschwankungen kann Marken- und Molkereibutter Beta-Carotin (Provitamin A) zugesetzt werden. Es ist auch möglich, die erwünschte Gelbfärbung über Futtermittelzusätze zu erreichen oder Sommer- und Winterbutter zu mischen. Aus Erfahrungswerten weiß man jedoch, dass Beta-Carotin heutzutage nur selten bei der Butterherstellung eingesetzt wird.

Mögliche Anwendungen der Gentechnik

Bei folgenden, in Butter häufig vorhandenen Zutaten ist eine gentechnische Anwendung möglich. Es können jedoch keine Aussagen gemacht werden, inwieweit diese Vermutungen bei einem konkreten Produkt zutreffen.

  • Beta-CarotinBeta-Carotin (E160 a): Der gelbe Farbstoff kann mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen gewonnen werden. Es liegen jedoch keine verlässlichen Informationen vor, ob dieses Verfahren kommerziell eingesetzt wird.

  • Butteraroma (Diacetyl)Butteraroma (Diacetyl), das anderen Produkten den typischen Buttergeschmack verleiht, kann biotechnisch oder enzymatisch hergestellt werden (AromenAromen). Dieses Aroma darf Butter nicht zugesetzt werden.

  • Futtermittel:Futtermittel: Die in der MilchviehhaltungMilchviehhaltung verwendeten Futtermittel können verschiedene Rohstoffe und Zusätze enthalten, bei denen die Gentechnik eine Rolle spielt.

 

 

Auch bei "Gen-Futter": Milch bleibt Milch. Viele Milchkühe in Europa erhalten Futter, das zum Teil aus gentechnisch veränderten Pflanzen besteht, vor allem Sojabohnen. Den Landwirten bleibt auch kaum etwas anderes übrig, denn sie sind auf Sojafutter aus Brasilien, Argentinien und USA angewiesen. Dort ist der Anbau gentechnisch veränderter Sorten der Normalfall. Eine Kennzeichnung der Milch im Hinblick auf die Futtermittel ist nicht vorgeschrieben.
Kennzeichnung "ohne Gentechnik"
Bei Lebensmitteln sind die "ohne Gentechnik"-Anforderungen streng, bei Futtermitteln weniger. Milch, Eier und Fleisch dürfen das "ohne Gentechnik"-Label auch dann tragen, wenn sie von Tieren stammen, dessen Futter nicht wirklich gentechnik-frei war.
Lebensmittel: Keine Kennzeichnung im Hinblick auf Futtermittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen

transGEN-Datenbank Lebensmittel: Käse, Milch, Eier, Fleisch- und Wurstwaren

07. Dezember 2011 [nach oben springen]

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