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Chips

mögliche Anwendung der Gentechnik Kennzeichnung
Öl oder Lecithin aus gv-Soja ja
Öl aus gv-Raps ja
Glutamat, hergestellt mit Hilfe von gv-Mikroorganismen nein
Zitronensäure, hergestellt mit Hilfe von gv-Mikroorganismen nein

 

Erläuterung zum Produkt

Chips oder Kartoffelchips sind dünne Kartoffelscheiben, die in heißem Fett oder Öl roh gebacken werden bis sie die hellgelbe bis goldbraune Farbe erreichen. Je nach Dauer und Temperatur der Erhitzung können relativ große Mengen Acrylamid entstehen. Die Belastung mit dieser potentiell Krebs erregenden Substanz ist jedoch durch veränderte Herstellungsprozesse stark zurückgegangen. Stärke- und Fettgehalt der knusprigen Knabberei liegen bei je vierzig Prozent.

Mögliche Anwendungen der Gentechnik

Bei folgenden, in Chips häufig vorhandenen Zutaten sind gentechnische Anwendungen möglich. Es können jedoch keine Aussagen gemacht werden, inwieweit diese Vermutungen bei einem konkreten Produkt zutreffen.

 

Kraut- und Knollenfäule bei Kartoffeln: Es gibt kaum eine Pflanzenkrankheit, die von einem so raffinierten Erreger ausgelöst wird. Er ist sehr anpassungsfähig und kann eingezüchtete Resistenzen rasch überwinden. Der schädliche Pilz steckt oft schon in den Pflanzkartoffel und seine Sporen werden durch den Wind verbreitet. Damit die Schäden nicht überhandnehmen, bleibt den Landwirten nichts anderes übrig, als immer wieder zu spritzen. Und die Ökolandwirte greifen zu schwermetallhaltigen Kupferpräparaten - nicht gerade umweltfreundlich. Jetzt gibt es eine gentechnisch veränderte Kartoffel, in die zwei Resistenzgene aus Wildkartoffeln eingeführt wurden.

Die Kartoffel - Verwandte, Feinde, Forschung. Ein Besuch im Schaugarten des Max-Planck-Instituts für Pflanzenzüchtungsforschung in Köln.
08. Dezember 2011 [nach oben springen]

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