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Fisch

mögliche Anwendung der Gentechnik Kennzeichnung
Fütterung mit gv-Futtermitteln nein
Futterzusätze (Vitamine, Enzyme), hergestellt mit gv-Mikroorganismen nein

 

Erläuterung zum Produkt

Die planmäßige Züchtung von Speisefischen (Aquakultur) hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Die Erträge sind gestiegen, und immer mehr Fischarten können auf diese Weise gehalten werden.

  • Noch vor den traditionellen Süßwasserfischen Forelle und Karpfen hat sich der LachsLachs zum Hauptprodukt der Fischzucht entwickelt.
  • Die Fischzucht ist sowohl bei Seefischen wie Kabeljau, Heil- und Steinbutt als auch bei exotischen Fischen wie beispielsweise Buntbarsch (Tilapia) möglich.
  • siehe auch: LachsLachs, FischkonservenFischkonserven

Mögliche Anwendungen der Gentechnik

Nur Fischarten, die in Aquakultur gehalten werden können, können auch gentechnisch verändert werden:

  • LachsLachs, Forelle, Karpfen, auch Kabeljau, Steinbutt, Heilbutt, Buntbarsch (Tilapia)

Ziele dabei sind:

  • schnelleres Wachstum und Gewichtszunahme durch Übertragung oder Regulierung von Genen für Wachstumshormone
  • Anpassung an tiefere Wassertemperaturen durch Übertragung von Genen für "Anti-Frost-Proteine"
  • Resistenzen gegen Krankheiterreger (Bakterien, Viren)

Zulassung: In den USA liegt seit über einem Jahrzehnt ein Antrag zur kommerziellen Zucht von gv-Lachsen vor, die deutlich schneller wachsen. Eine Genehmigung durch die Behörden steht noch aus. Zulassungen für die EU liegen nicht vor und sind in den nächsten Jahren nicht zu erwarten.

Futtermittel:Futtermittel: Bei einigen in der Fischzucht verwendeten Futterzusätzen sind gentechnische Anwendungen möglich:

 

Gentechnisch veränderte Tiere: Der Stand der Dinge

transGEN-Datenbank Lebensmittel: Schwein, Huhn, Rind, Lachs

Thema: Kennzeichnung

Leitfaden Kennzeichnung: Was? Wie? Was nicht? Und was bedeutet "ohne Gentechnik"?

14. Dezember 2011 [nach oben springen]

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