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Fruchtjogurt

mögliche Anwendung der Gentechnik Kennzeichnung
Stärke aus gv-Mais ja
Glukosesirup aus gv-Mais Mais: ja (?)
Enzyme: nein
Aspartam, hergestellt mit Hilfe von gv-Mikroorganismen nein
Fütterung mit gv-Futtermitteln nein

 

Erläuterung zum Produkt

Jogurt ist ein festes oder trinkfähiges Sauermilcherzeugnis. Bei der Herstellung werden der MilchMilchbestimmte Bakterienkulturen zugesetzt. Durch die Milchsäure ist das Produkt auf natürliche Weise konserviert.

Fruchtjogurt ist ein Jogurt mit Fruchtzusätzen, das mindestens drei Prozent Frischfrucht enthalten muss. Bei besonders geschmacksintensiven Früchten wie beispielsweise Zitronen ist ein Anteil von minimal zwei Prozent vorgeschrieben. Bei einem "Jogurt mit Fruchtgeschmack" ist der Fruchtgehalt geringer. In beiden Fällen darf das Wort "Frucht" durch die Fruchtbezeichnung ersetzt werden wie zum Beispiel "Erdbeerjogurt".
Meist enthält Jogurt sieben bis acht Prozent Zucker, um den Geschmack abzurunden und die Fruchtsäure zu mildern.

Mögliche Anwendungen der Gentechnik

Bislang sind keine gentechnisch veränderten Jogurtkulturen zugelassen.

Bei folgenden, in Fruchtjogurt häufig vorhandenen Zutaten sind gentechnische Anwendungen möglich. Es können jedoch keine Aussagen gemacht werden, inwieweit diese Vermutungen bei einem konkreten Produkt zutreffen.

FuttermittelFuttermittel: Die in der MilchviehhaltungMilchviehhaltung verwendeten Futtermittel können verschiedene Rohstoffe und Zusätze enthalten, bei denen die Gentechnik eine Rolle spielt.

 

Tierfutter: Mit Gentechnik.  Die europäischen Landwirte benötigen weit mehr Futtermittel als sie selbst erzeugen können. Jährlich führt die EU deswegen 35 Millionen Tonnen eiweißreiche Sojabohnen ein, vor allem aus Brasilien, Argentinien und USA. Dort ist der Anbau gentechnisch veränderter Sorten der Normalfall. Wenn es nicht bewusst "ohne Gentechnik" produziert wird, ist Mischfutter im Regelfall "gentechnisch verändert". Eine Kennzeichnung der damit erzeugten Lebensmittel - Milch, Fleisch, Eier - ist nicht vorgeschrieben.

Kennzeichnung "ohne Gentechnik"
Bei Lebensmitteln sind die "ohne Gentechnik"-Anforderungen streng, bei Futtermitteln weniger. Milch, Eier und Fleisch dürfen das "ohne Gentechnik"-Label auch dann tragen, wenn sie von Tieren stammen, dessen Futter nicht wirklich gentechnik-frei war.
Lebensmittel: Keine Kennzeichnung im Hinblick auf Futtermittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen

transGEN-Datenbank Lebensmittel: Käse, Milch, Eier, Fleisch- und Wurstwaren

14. Dezember 2011 [nach oben springen]

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