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Kaugummi

mögliche Anwendung der Gentechnik Kennzeichnung
Glukosesirup aus gv-Mais Mais: ja (?)
Enzyme: nein
Aspartam, hergestellt mit Hilfe von gv-Mikroorganismen nein
Rohstoff Stärke aus gv-Mais ja (?)

 

Erläuterung zum Produkt

Kaugummi ist eine elastische Ware, die zum größten Teil aus Puderzucker und Glukosesirup besteht. Nur etwa zwanzig Prozent macht die charakteristische, nicht verzehrsfähige Kaumasse aus. Sie besteht aus Chiclegummi (eingedickter Milchsaft des mittelamerikanischen Sapotillbaumes) oder synthetischen Gummistoffen.

In der Regel löst sich der Zucker nach fünfzehn Minuten Kauen heraus. Die zurückbleibende Kaumasse quillt mit dem Speichel stark auf, wird weich, elastisch und dauerhaft kaufähig.

Mögliche Anwendungen der Gentechnik

Bei folgenden, in Kaugummi häufig vorhandenen Zutaten sind gentechnische Anwendungen möglich. Es können jedoch keine Aussagen gemacht werden, inwieweit diese Vermutungen bei einem konkreten Produkt zutreffen.

 

Süßes aus Stärke. Pflanzliche Stärke ist Rohstoff für viele Lebensmittelzutaten. Doch dafür müssen die langen Stärkemoleküle in kleine Einheiten aufgespalten werden. Die Werkzeuge dafür sind Enzyme. Sie werden zu einem großen Teil mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt. Deswegen ist die "Stärkeverzuckerung" eines der wirtschaftlich bedeutendsten Anwendungsfelder der Gentechnik.

Gentechnik dabei?

transGEN-Datenbank Lebensmittel: Schokolade, Speiseeis, Kaffee, Süßwaren

14. Dezember 2011 [nach oben springen]

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