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Käse
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mögliche Anwendung der
Gentechnik |
Kennzeichnung |
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Chymosin, hergestellt mit Hilfe von gv-Mikroorganismen |
nein |
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Beta-Carotin, hergestellt mit Hilfe von gv-Mikroorganismen |
nein |
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Fütterung mit gv-Futtermitteln |
nein |
Erläuterung zum Produkt
Käse ist ein Erzeugnis der Milch. Durch Zusatz von Lab- oder Milchsäurebakterien fällt der Käsestoff aus. Der eingedickten Milch werden Salz, Gewürze und Käsefarbe
(Beta-Carotin) hinzugefügt. Dann reift sie bei einer bestimmten Temperatur in Formgefäßen. Weltweit gibt es etwa
4.000 verschiedene Käsesorten.
Unterscheidungsmerkmale:
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Die Milchart: Meist wird Käse aus Kuhmilch hergestellt. Einige
Spezialitäten werden aus Schafs-, Ziegen- und Büffelmilch
gewonnen.
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Die Gerinnungsmethode: Um Milch gerinnen zu lassen, geben die Hersteller meist Lab, ein Enzym aus dem Kälbermagen, hinzu. So entsteht der so genannte Süßmilchkäse oder Labkäse (z.B. Gouda,
Camembert). Verwendet man zum Eindicken Milchsäurebakterien,
bildet sich ein Sauermilchkäse (z.B. Speisequark, Harzer und
Hüttenkäse).
Bei verpacktem Käse müssen alle Zutaten einschließlich
Zusatzstoffe deklariert werden. Davon ausgenommen sind jedoch:
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die zur Herstellung notwendigen Milchinhaltsstoffe, Enzyme und Kulturen
von Mikroorganismen.
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siehe auch: Butter, Milch, Fruchtjogurt
Mögliche Anwendungen der Gentechnik
Enzyme bei der Käseherstellung:
Bei folgenden, in Käse häufig vorhandenen Zutaten ist eine gentechnische Anwendung möglich. Es können jedoch keine Aussagen gemacht werden, inwieweit diese
Vermutungen bei einem konkreten Produkt zutreffen.
Futtermittel: Die in der
Milchviehhaltung verwendeten
Futtermittel können verschiedene Rohstoffe und Zusätze enthalten,
bei denen die Gentechnik eine Rolle spielt.
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Tierfutter: Mit Gentechnik. Die europäischen
Landwirte benötigen weit mehr Futtermittel als sie selbst
erzeugen können. Jährlich führt die EU deswegen 35 Millionen
Tonnen eiweißreiche Sojabohnen ein, vor allem aus Brasilien,
Argentinien und USA. Dort ist der Anbau gentechnisch
veränderter Sorten der Normalfall. Wenn es nicht bewusst
"ohne Gentechnik" produziert wird, ist Mischfutter im
Regelfall "gentechnisch verändert". Eine Kennzeichnung der
damit erzeugten Lebensmittel - Milch, Fleisch, Eier - ist
nicht vorgeschrieben. |
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Kennzeichnung "ohne Gentechnik":
Bei Lebensmitteln sind die "ohne Gentechnik"-Anforderungen
streng, bei Futtermitteln weniger. Milch, Eier und Fleisch
dürfen das "ohne Gentechnik"-Label auch dann tragen, wenn
sie von Tieren stammen, dessen Futter nicht wirklich
gentechnik-frei war. |
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Lebensmittel, hergestellt mit Enzymen. transGEN-Datenbank
Enzyme: Chymosin (Käse), Xylanase (Backwaren) Amylase (Glukosesirup,
Süßwaren), Protease (Fleisch- und Wurstwaren) |
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