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Lachs

mögliche Anwendung der Gentechnik Kennzeichnung
Fütterung mit gv-Futtermitteln nein
Futterzusätze (Vitamine, Enzyme), hergestellt mit gv-Mikroorganismen nein

 

Erläuterung zum Produkt

Lachs, ursprünglich eine rare und teure Delikatesse, zählt heute zu den beliebtesten Speisefischen in Deutschland. Seine wirtschaftliche Bedeutung hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen.

Lachs stammt fast ausschließlich aus Fischzuchtbetrieben und wird kaum noch wild gefangen. Der Fisch wird vor allem in Norwegen, Chile, Schottland und Irland gezüchtet.

Mögliche Anwendungen der Gentechnik

In verschiedenen Ländern wird an der gentechnischen Veränderung von Lachs gearbeitet.

Ziele dabei sind:

  • schnelleres Wachstum und höheres Gewicht durch Übertragung bzw. Regulierung von Genen für Wachstumshormone

  • Anpassung an tiefere Wassertemperaturen durch Übertragung von Genen für "Anti-Frost-Proteine"

  • Resistenzen gegen Krankheiterreger (Bakterien, Viren)

In den USA wird die Markteinführung von Lachsen angestrebt, die durch eine gentechnische Veränderung schneller wachsen. Eine Genehmigung durch die Behörden steht noch aus. Zulassungen für die EU liegen nicht vor und sind in den nächsten Jahren nicht zu erwarten.

FuttermittelFuttermittel: Bei einigen in der Lachszucht verwendeten Futterzusätzen sind gentechnische Anwendungen möglich:

In der EU ist ein Wachstumshormon für die Lachszucht zugelassen, das mit Hilfe von gentechnisch veränderten Bakterien hergestellt wird (Somatosalm der belgischen Firma Pharos). Es ist nicht bekannt, in welchem Maße dieser Wachstumsförderer tatsächlich in der Lachszucht eingesetzt wird.

    

Gentechnisch veränderte Lachse. Seit über einem Jahrzehnt zögert die US-amerikanische Lebensmittelbehörde die Zulassung gentechnisch veränderte Lachse hinaus. Nur haben Experten den Verzehr der gentechnisch veränderten Fische als sicher eingestuft, und auch die Umweltrisiken sollen gering sein. Dennoch ist mit einer raschen Zulassung nicht zu rechnen.
Gentechnisch veränderte Tiere: Der Stand der Dinge

transGEN-Datenbank Lebensmittel: Schwein, Huhn, Rind, Lachs

15. Dezember 2011 [nach oben springen]

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