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Lebkuchen

mögliche Anwendung der Gentechnik Kennzeichnung
Glukosesirup aus gv-Mais Mais: ja (?)
Enzyme: nein
Stärke aus gv-Mais ja
Lecithin aus gv-Soja ja
Zitronensäure, hergestellt mit Hilfe von gv-Mikroorganismen nein
Fette aus gv-Pflanzen (bei Fettglasur) ja

 

Erläuterung zum Produkt

Lebkuchen ist eine Dauerbackware, die zu hohen Anteilen aus Zucker, Honig, Dextrose oder Glukosesirup besteht. Den charakteristischen Geschmack erhält die Weihnachtsbäckerei durch den Zusatz spezieller Würzmischungen ("Lebkuchengewürz") aus Anis, Gewürznelken, Koriander, Kardamom, Piment und Zimt.

Lebkuchen ist in vielen Varianten und unterschiedlichen Formen erhältlich: als Pfefferkuchen, Printen, Honiglebkuchen oder Dominosteine.

Mögliche Anwendungen der Gentechnik

Bei folgenden, in Lebkuchen häufig vorhandenen Zutaten sind gentechnische Anwendungen möglich. Es können jedoch keine Aussagen gemacht werden, inwieweit diese Vermutungen bei einem konkreten Produkt zutreffen.

 

Süßes aus Stärke. Pflanzliche Stärke ist Rohstoff für viele Lebensmittelzutaten. Doch dafür müssen die langen Stärkemoleküle in kleine Einheiten aufgespalten werden. Die Werkzeuge dafür sind Enzyme. Sie werden zu einem großen Teil mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt. Deswegen ist die "Stärkeverzuckerung" eines der wirtschaftlich bedeutendsten Anwendungsfelder der Gentechnik.

Weihnachtsgebäck: Gentechnik dabei?

transGEN-Datenbank Lebensmittel: Lebkuchen, Printen, Dominosteine, Spekulatius

09. November 2011 [nach oben springen]

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