Transparenz fr Gentechnik bei Lebensmitteln
 
TransGen Lebensmitteldatenbank

Geben Sie ein, wozu Sie etwas wissen wollen: eine Pflanze, ein Lebensmittel, eine Zutat, einen Zusatzstoff oder eine E-Nummer.

Sie erhalten Informationen über mögliche Anwendungen der Gentechnik.

Fragen zur Datenbank?

transGEN Forum
Newsletter? Anmelden
Forum Bio- und Gentechnologie

Margarine

mögliche Anwendung der Gentechnik Kennzeichnung
Öl oder Lecithin aus gv-Soja ja
Öl aus gv-Raps ja
Zitronensäure, hergestellt mit Hilfe von gv-Mikroorganismen nein
Vitamin C / Ascorbinsäure, hergestellt mit Hilfe von gv-Mikroorganismen nein
Beta-Carotin, hergestellt mit Hilfe von gv-Mikroorganismen nein

 

Erläuterung zum Produkt

Margarine ist, ähnlich wie Butter, ein Streichfett, das auch als Koch- und Backware eine große Bedeutung hat. Es besteht überwiegend aus pflanzlichen Fetten und Ölen sowie Trinkwasser. Für die streichfeste Konsistenz werden die flüssigen Öle zuvor "gehärtet". Der Einsatz von EmulgatorenEmulgatoren ist unverzichtbar, da nur so Fett und Wasser miteinander gemischt werden können. Vielfach enthält Margarine Vitaminzusätze wie Vitamin A und D (VitamineVitamine).

Diese Zusatzstoffe können verwendet werden:
Konservierungsstoffe (Sorbinsäure), Aromen und Genuss-Säuren sowie Farbstoffe (Beta-Carotin). Bei Ölen ist der Einsatz von AntioxidationsmittelnAntioxidationsmitteln erlaubt.

Mögliche Anwendungen der Gentechnik

Bei folgenden, in Margarine häufig vorhandenen Zutaten sind gentechnische Anwendungen möglich. Es können jedoch keine Aussagen gemacht werden, inwieweit diese Vermutungen bei einem konkreten Produkt zutreffen.

  • Pflanzliche Fette: Margarine besteht in der Regel aus verschiedenen pflanzlichen Fetten. Diese können aus SojaSoja gewonnen werden, unter denen sich auch ein Anteil gentechnisch veränderter Soja befinden kann. Ähnliches trifft auf MaisMais oder RapsRaps zu, die ebenfalls pflanzliche Öle liefern. Auf der Zutatenliste reicht die Angabe "pflanzliche Fette", ein Hinweis auf die jeweilige Pflanze ist nicht erforderlich. Wenn eine Margarine im Produktnamen auf eine Pflanze hinweist, muss der Fettanteil zu mindestens 97 Prozent daraus stammen. Beispiel: Sonnenblumenmargarine.

  • Emulgatoren sind vor allem bei fettreduzierten Produkten erforderlich, um eine Fett-Wasser-Emulsion zu erzeugen: Sowohl LecithinLecithin als auch Mono- und DiglycerideMono- und Diglyceride werden überwiegend aus Soja hergestellt.

  • Der gelbe Farbstoff Beta-CarotinBeta-Carotin (E160 a) kann mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen gewonnen werden.

  • AscorbinsäureAscorbinsäure/ Vitamin C (Antioxidationsmittel): Die Synthese von Vitamin C kann durch gentechnisch veränderte Mikroorganismen erheblich vereinfacht werden.

  • ZitronensäureZitronensäure: als Konservierungsstoff oder Aromazusatz

  • AromaAroma, Butteraroma (Diacetyl)Butteraroma (Diacetyl)

  • MilchsäureMilchsäure zur Geschmacksverbesserung

  • PhytosterolePhytosterole in Margarinen mit einem Cholesterin senkenden Effekt

  

Der Stand der Forschung.

transGEN-Datenbank Pflanzen: Ölsaaten Raps, Sojabohne, Sonnenblume, Öllein (Flachs)

15. Dezember 2011 [nach oben springen]

© 1997 - 2012 i-bio Information Biowissenschaften | Impressum | Leitlinien und Finanzierung | website created by webmotive