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Marzipan

mögliche Anwendung der Gentechnik Kennzeichnung
Glukosesirup aus gv-Mais Mais: ja (?)
Enzyme: nein
Lecithin aus gv-Soja ja
Enzyme, hergestellt mit Hilfe von gv-Mikroorganismen nein

 

Erläuterung zum Produkt

Marzipan besteht aus fein mit Zucker verriebenen Mandelkernen. Die Rohmasse darf höchstens 35 Prozent Zucker enthalten. Bei hochwertigen Produkten der edlen Weihnachtssüßigkeit ist der Zuckeranteil geringer.

Normalerweise enthält Marzipan keine Aromen, ausgenommen Rosenwasser.

Marzipan gibt es in Form von Pralinen und Figuren wie das "Marzipanbrot" oder die "Marzipankartoffel". Nicht selten verfeinert es Süß- und Backwaren und kann auch zur Herstellung von Makronenmasse verwendet werden.

Mögliche Anwendungen der Gentechnik

Bei folgenden, in Marzipan häufig vorhandenen Zutaten sind gentechnische Anwendungen möglich. Es können jedoch keine Aussagen gemacht werden, inwieweit diese Vermutungen bei einem konkreten Produkt zutreffen.

  • Die Marzipanrohmasse kann mit verschiedenen Zutaten weiterverarbeitet werden, beispielsweise auch mit FruktoseFruktose, GlukoseGlukose und GlukosesirupGlukosesirup.

  • Um das Auskristallisieren des Zuckers in der Rohmasse und damit das Austrocknen zu verhindern, wird oft ein Teil des Zuckers durch InvertzuckerInvertzucker ersetzt.

  • Einen ähnlichen Zweck erfüllt das Enzym InvertaseInvertase, dessen Herstellung mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen möglich ist.

  • ZuckerZucker aus gv-Zuckerrüben

  • Süßungsmittel: SorbitSorbit, IsomaltIsomalt

  • LecithinLecithin: Vor allem in der Überzugsmasse wird Lecithin als Emulgator eingesetzt.

  • VanillinVanillin

  

Süßes aus Stärke. Pflanzliche Stärke ist Rohstoff für viele Lebensmittelzutaten. Doch dafür müssen die langen Stärkemoleküle in kleine Einheiten aufgespalten werden. Die Werkzeuge dafür sind Enzyme. Sie werden zu einem großen Teil mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt. Deswegen ist die "Stärkeverzuckerung" eines der wirtschaftlich bedeutendsten Anwendungsfelder der Gentechnik.

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15. Dezember 2011 [nach oben springen]

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