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Sojamilch
Erläuterung zum ProduktDie vor allem in asiatischen Ländern häufig konsumierte Sojamilch besteht hauptsächlich aus Sojabohnen und Wasser. Die eingeweichten Bohnen werden zu Püree vermahlen und aufgekocht. Dabei trennen sich die festen von den löslichen Bestandteilen, und es entsteht eine weiße, milchartige Flüssigkeit. Diese kommt auch in aromatisierter Form als "Sojadrink" in den Handel, darf jedoch nicht als "Milch" bezeichnet werden. Sojamilch wird meist mit Calciumsalzen, Vitaminen und Malzextrakt angereichert.
Mögliche Anwendungen der GentechnikRohstoff
Einige Lebensmittelunternehmen verarbeiten ausschließlich herkömmliche Soja-Rohstoffe. Eine absolute, sich über alle Verarbeitungsstufen erstreckende Trennung zwischen konventionellen und gv-Sojabohnen ist jedoch technisch nicht möglich. Auch als "gentechnikfrei" deklarierte Rohstoffe enthalten daher geringe GVO-Anteile. Diese können bis zu 0,9 Prozent betragen. Traditionelle Sojaprodukte wie Sojamilch werden in der Regel nicht aus Massensoja, sondern aus Sojabohnen mit speziellen Qualitätsmerkmalen gewonnen. Diese Sojabohnen werden getrennt angebaut und gehandelt. Nennenswerte Anteile aus gentechnisch veränderten Sojabohnen sind daher nicht zu erwarten. Bei folgenden, in Sojamilch häufig vorhandenen Zutaten sind gentechnische Anwendungen möglich. Es können jedoch keine Aussagen gemacht werden, inwieweit diese Vermutungen bei einem konkreten Produkt zutreffen.
Kennzeichnung: Sojamilch ist zu kennzeichnen, wenn sie aus gentechnisch veränderten Sojabohnen hergestellt ist.
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