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Sojasoße
Erläuterung zum ProduktSojasoße (Shoyu, Tamari) ist das bekannteste unter den fermentierten Sojaprodukten und dient zum Würzen und Verfeinern von Speisen. Die Zutaten sind Sojabohnen, gerösteter Weizen oder Reis sowie Salz und Wasser. Der Salzgehalt ist mit 17 bis 19 Prozent relativ hoch. Die traditionelle Herstellung dauert mindestens ein Jahr. Die zur Zeit übliche chemische oder enzymatische Hydrolyse der Sojaproteine verkürzt die Produktionszeit auf wenige Tage. Mögliche Anwendungen der GentechnikRohstoff
Einige Lebensmittelunternehmen verarbeiten ausschließlich herkömmliche Soja-Rohstoffe. Eine absolute, sich über alle Verarbeitungsstufen erstreckende Trennung zwischen konventionellen und gv-Sojabohnen ist jedoch technisch nicht möglich. Auch als "gentechnikfrei" deklarierte Rohstoffe enthalten daher geringe GVO-Anteile. Diese können bis zu 0,9 Prozent betragen. Traditionelle Sojaprodukte wie Sojasoße werden in der Regel nicht aus Massensoja, sondern aus Sojabohnen mit speziellen Qualitätsmerkmalen gewonnen. Diese Sojabohnen werden getrennt angebaut und gehandelt. Nennenswerte Anteile aus gentechnisch veränderten Sojabohnen sind daher nicht zu erwarten. Häufig wird Sojasoße aus Kostengründen durch
Säurehydrolyse aus entfettetem Enzym
Bei folgenden, in Sojasoße häufig vorhandenen Zutaten sind gentechnische Anwendungen möglich. Es können jedoch keine Aussagen gemacht werden, inwieweit diese Vermutungen bei einem konkreten Produkt zutreffen.
Kennzeichnung: Sojasoße ist zu kennzeichnen, wenn sie aus gentechnisch veränderten Sojabohnen hergestellt ist. Enzyme werden in der Regel nicht auf der Zutatenliste angegeben. Eine Herstellung mit Hilfe von gv-Mikroorganismen ist zudem nicht kennzeichnungspflichtig.
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