Tomatenketchup
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mögliche Anwendung der
Gentechnik |
Kennzeichnung |
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Glukosesirup aus gv-Mais |
Mais: ja (?)
Enzyme: nein |
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Zitronensäure, hergestellt mit Hilfe von gv-Mikroorganismen |
nein |
Erläuterung zum Produkt
Tomatenketchup ist eine beliebte Würzsoße, die erst nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland bekannt und zunächst hauptsächlich aus den USA importiert wurde. Es darf gemäß der Richtlinien des Bundesverbandes der deutschen Feinkostindustrie lediglich aus Tomaten, Essig, Kochsalz, Zucker und Gewürzen hergestellt werden. Farbstoffe sind nicht erlaubt, und konserviert wird Ketchup durch den Essig. Als Gewürze kommen Zimt, Ingwer, Nelken, Pfeffer, Piment
und Muskat in Frage.
Mögliche Anwendungen der Gentechnik
Tomaten:
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Eine Anwendung der Gentechnik bei Tomaten ist in der EU
derzeit auszuschließen. Auch in den USA sind die gv-Tomaten
nicht mehr auf dem Markt.
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Ein 1998 eingereichter Antrag für die Zulassung verarbeiteter Lebensmittelprodukte wie Ketchup oder Saft aus gv-Tomaten (nach der damaligen Novel
Food- Verordnung) wurde inzwischen zurückgezogen. In den Jahren
zuvor waren die Produkte in Großbritannien anfangs mit großem
Erfolg vermarktet worden.
Der Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der EU hatte die
Produkte auf ihre Lebensmittelsicherheit bewertet und als
unbedenklich eingestuft. Dennoch wurde die Zulassung nicht
erteilt und ist auch in nächster Zukunft nicht zu erwarten.
Bei folgenden, in Tomatenketchup häufig vorhandenen Zutaten sind gentechnische Anwendungen möglich. Es können jedoch keine Aussagen gemacht werden, inwieweit diese Vermutungen bei einem konkreten Produkt zutreffen.
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