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Wurstwaren
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mögliche Anwendung der
Gentechnik |
Kennzeichnung |
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Glukosesirup aus gv-Mais |
Mais: ja (?)
Enzyme: nein |
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Vitamin C / Ascorbinsäure, hergestellt mit Hilfe von
gv-Mikroorganismen |
nein |
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Fütterung mit gv-Futtermitteln |
nein |
Erläuterung zum Produkt
Bei der Wurst werden drei Arten
unterschieden: Rohwürste, Koch- und Brühwürste.
Rohwürste werden in der Regel aus rohem Rind-
oder Schweinefleisch, Speck, Salz und Gewürzen hergestellt. Man unterscheidet streichfähige
(z.B. Tee-, Mettwurst) und schnittfeste Rohwürste (z.B. Salami).
Kochwürste werden vor allem aus vorgekochtem
oder -gebrühtem Fleisch, Blut, Innereien, Speck und
Schwarten vom Schwein hergestellt. Nachdem die Rohstoffe gewürzt sind, werden sie in Wursthüllen
gefüllt und wieder erhitzt. Beispiele: Blutwurst,
Leberwurst, Sülze.
Brühwürste bestehen wie Rohwürste aus rohem
zerkleinertem Fleisch, Speck, Salz und Gewürzen. Das zugegebene
Wasser macht sie saftig und
knackig. Schließlich wird die Wurst etwa in Därme oder Formen gefüllt und
gebrüht. Beispiele: Wiener Würstchen, Mortadella, Leberkäse,
Bratwurst.
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Eine vollständige Deklaration der Zutaten ist nur bei
verpackten Fleisch- und Wurstwaren vorgeschrieben. Auf dem
Etikett müssen die tierischen Anteile mit Nennung der Tierart,
weitere Zutaten, Gewürze und Zusatzstoffe angegeben werden.
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Bei unverpackter Ware weist der Hersteller auf einem getrennten Schild auf Zutaten wie Phosphat, Sorbit,
Milcheiweiß und Milch hin.
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siehe auch: Rind,
Schwein, Geflügel
Mögliche Anwendungen der Gentechnik
Bei folgenden, in Wurst- und Fleischwaren häufig vorhandenen Zutaten ist eine gentechnische Anwendung möglich. Es können jedoch keine Aussagen gemacht werden, in wie weit diese
Vermutungen bei einem konkreten Produkt zutreffen.
Vereinzelt kommen auch Enzyme für den Einsatz bei Fleisch- und Wurstwaren in Frage.
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Proteasen: Verbesserung der Zartheit und des Aromas von Fleischprodukten; Abtrennen von Fleischresten vom Knochen (zur Weiterverarbeitung in Wurstwaren)
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Transglutaminasen: Texturverbesserung von Brühwürsten, Zusammenfügen unterschiedlicher Fleischteile, etwa bei Formschinken
Futtermittel: Die in der Viehhaltung verwendeten
Futtermittel können verschiedene Rohstoffe und Zusätze enthalten,
bei denen die Gentechnik eine Rolle gespielt hat.
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Tierfutter: Mit Gentechnik. Die europäischen
Landwirte benötigen weit mehr Futtermittel als sie selbst
erzeugen können. Jährlich führt die EU deswegen 35 Millionen
Tonnen eiweißreiche Sojabohnen ein, vor allem aus Brasilien,
Argentinien und USA. Dort ist der Anbau gentechnisch
veränderter Sorten der Normalfall. Wenn es nicht bewusst
"ohne Gentechnik" produziert wird, ist Mischfutter im
Regelfall "gentechnisch verändert". Eine Kennzeichnung der
damit erzeugten Lebensmittel - Milch, Fleisch, Eier - ist
nicht vorgeschrieben. |
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Lebensmittel: Keine Kennzeichnung im Hinblick auf
Futtermittel aus gentechnisch veränderten Pflanzen transGEN-Datenbank
Lebensmittel: Käse, Milch, Eier, Fleisch- und Wurstwaren |
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Bei Lebensmitteln sind die "ohne Gentechnik"-Anforderungen
streng, bei Futtermitteln weniger. Milch, Eier und Fleisch
dürfen das "ohne Gentechnik"-Label auch dann tragen, wenn
sie von Tieren stammen, dessen Futter nicht wirklich
gentechnik-frei war. |
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