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Diätprodukte

mögliche Anwendung der Gentechnik Kennzeichnung
Aspartam, hergestellt mit Hilfe von gv-Mikroorganismen nein
Glukosesirup aus gv-Mais Mais: ja (?)
Enzyme: nein
Zitronensäure, hergestellt mit Hilfe von gv-Mikroorganismen nein

 

Erläuterung zum Produkt

Diätprodukte sind Lebensmittel für eine kalorienarme Ernährung, die eine Gewichtsreduktion als Ziel hat. Für diese Erzeugnisse gibt es besondere Anforderungen:

  • Der Brennwert muss bei 840 bis 1.680 Kilojoule (200 bis 400 Kilokalorien) pro Mahlzeit liegen.

  • 25 bis 50 Prozent des Brennwerts stammen aus Proteinen.

  • Der Brennwert der Fette darf 30 Prozent des Energiegehalts des Produkts nicht überschreiten.

  • Eine Mahlzeit muss mindestens 1 Gramm Linolsäure enthalten.

  • Der Ballaststoffgehalt von Tagesrationen liegt bei 10 bis 30 Gramm.

Zudem sind Mindestgehalte für Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente vorgeschrieben.

Diätprodukte dürfen keine Angaben machen, wie viel Zeit für eine Gewichtsabnahme benötigt wird und ob das Hunger- oder Sättigungsgefühl beeinflusst werden kann.

Bei der Vielzahl unterschiedlicher Produkte können allgemeine Hinweise auf mögliche gentechnische Anwendungen nicht gegeben werden. Bitte einzelne Zutaten oder Zusatzstoffe als Suchbegriffe eingeben.

Mögliche Anwendungen der Gentechnik

Bei folgenden, in Diätprodukten häufig vorhandenen Zutaten sind gentechnische Anwendungen möglich. Es können jedoch keine Aussagen gemacht werden, inwieweit diese Vermutungen bei einem konkreten Produkt zutreffen.

 

Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe - häufig mit Gentechnik. In Diätprodukten werden häufig Süßstoffe wie Aspartam und Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit und Fruktose verwendet. Bei den Süßstoffen ist die Süßkraft bis zu 3.000 Mal so hoch wie bei Haushaltszucker, sie liefern aber keine oder nur sehr wenige Kalorien. Auch Zuckeraustauschstoffe liefern weniger Kalorien, haben aber eine ähnliche Süßkraft wie Zucker. Bei der Herstellung der Zutaten und Zusatzstoffe spielt häufig die Gentechnik eine Rolle.
Gentechnik dabei?

transGEN-Datenbank Lebensmittel: Schokolade, Speiseeis, Kaffee, Süßwaren

Süßes aus Stärke. Pflanzliche Stärke ist Rohstoff für viele Lebensmittelzutaten. Doch dafür müssen die langen Stärkemoleküle in kleine Einheiten aufgespalten werden. Die Werkzeuge dafür sind Enzyme. Sie werden zu einem großen Teil mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt. Deswegen ist die "Stärkeverzuckerung" eines der wirtschaftlich bedeutendsten Anwendungsfelder der Gentechnik.
25. Januar 2012 [nach oben springen]

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