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Energydrinks

mögliche Anwendung der Gentechnik Kennzeichnung
Zucker aus gv-Zuckerrüben ja
Glukosesirup aus gv-Mais Mais: ja (?)
Enzyme: nein
Zitronensäure, hergestellt mit Hilfe von gv-Mikroorganismen nein

 

Erläuterung zum Produkt

Energydrinks sind Getränke, denen eine anregende Wirkung auf den Körper zugeschrieben wird. Dieser Effekt ist hauptsächlich auf das enthaltene Koffein zurückzuführen, das das Zentralnervensystem stimuliert, Pulsfrequenz und Blutdruck steigen lässt.

Weitere anregende Inhaltsstoffe sind:

  • Taurin, ein Abbauprodukt der Aminosäure Cystein. Es wird vermutet, dass Taurin die Wirkung des Koffeins und des Zuckers verstärkt.

  • Ginseng und Guarana (die Nuss eines tropischen Gewächses mit hohem Koffeingehalt)

  • Inosit, das auch im Muskelgewebe vorkommt.

  • Glucuronolacton: ein Stoff, den der Körper selbst herstellen kann, um Fremdstoffe auszuscheiden.

  • siehe auch: LimonadeLimonade, ACE-DrinkACE-Drink, SojadrinkSojadrink

Mögliche Anwendungen der Gentechnik

Bei folgenden, in Energydrinks häufig vorhandenen Zutaten sind gentechnische Anwendungen möglich. Es können jedoch keine Aussagen gemacht werden, inwieweit diese Vermutungen bei einem konkreten Produkt zutreffen.

 

Süßes aus Stärke. Pflanzliche Stärke ist Rohstoff für viele Lebensmittelzutaten. Doch dafür müssen die langen Stärkemoleküle in kleine Einheiten aufgespalten werden. Die Werkzeuge dafür sind Enzyme. Sie werden zu einem großen Teil mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt. Deswegen ist die "Stärkeverzuckerung" eines der wirtschaftlich bedeutendsten Anwendungsfelder der Gentechnik.

Getränke: Gentechnik dabei?

transGEN-Datenbank Lebensmittel: Bier, Wein, Fruchtsaft, Milch

12. Januar 2012 [nach oben springen]

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