Erdbeere

Forschungsschwerpunkte Herbizidtoleranz, Pilz- und Insektenresistenz, veränderte Pflanzenentwicklung
Freilandversuche EU: 8 (Italien 5, Spanien 2, Großbritannien 1) (1995-2003)
USA: 50 (1995-2001, ab 2014) Kanada, Japan, Argentinien

Die kultivierte Erdbeere leitet sich aus einer Kreuzung zwischen der aromatischen amerikanischen Scharlach-Erdbeere und der großfruchtigen Chile-Erdbeere ab. Sie wächst in warmgemäßigten Klimaregionen. Wichtige Anbauländer sind Polen, Russland und die USA. 2013 wurden weltweit auf etwa 362.000 Hektar rund 7,7 Millionen Tonnen Erdbeeren geerntet.

Die Frucht wird meist roh verzehrt oder verarbeitet als Konfitüre, Fruchtzubereitungen, Fruchtsaft

Gentechnik: Ziele bei Forschung und Entwicklung

Anbaueigenschaften

  • Herbizidtoleranz
  • Pilzresistenz
  • Bakterienresistenz
  • Insektenresistenz
  • Salztoleranz
    Wissenschaftler aus Indien haben in Erdbeeren ein Gen aus Tabak eingebracht, welches für das Protein Osmotin kodiert. Osmotin spielt in der Stressantwort bei Pflanzen eine große Rolle. Die transgenen Erdbeerpflanzen weisen dadurch eine bessere Toleranz gegenüber Salzstress auf.

Pflanzenentwicklung

  • Ertragssteigerung
    Das us-amerikanisches Unternehmen J.R.Simplot (Simplot Plant Sciences) will cisgene Erdbeeren entwickeln, die mehr Ertrag bringen sollen. Die Früchte sollen außerdem süßer und länger haltbar sowie auch resistent gegen Krankheiten sein. Seit 2014 führt das Unternehmen Freilandversuche durch.
  • veränderte Ethylenproduktion und damit Reifeverzögerung
  • veränderter Blühzeitpunkt
  • veränderte Bewurzelung

Produkteigenschaften

  • Anreicherung mit Vitamin C