Gurke

Forschungsschwerpunkte Virusresistenz, Kältetoleranz, veränderte Produkteigenschaften
Freilandversuche EU: 2 (Polen, 2008/2013)
USA: 28 (1998-2005), Japan, Ägypten, Taiwan

Gurken werden weltweit angebaut. Da die Kürbisart in tropischen bis warmgemäßigten Klimaregionen wächst, wird sie in kälteren Gegenden im Gewächshaus angebaut. 2014 wurden weltweit rund 75 Millionen Tonnen Gurken produziert. Dreiviertel davon wurden in China geerntet, weitere wichtige Anbauländer sind die Türkei, der Iran und Russland.

Die Gurke ist eine kalorienarme Frucht (9,7 kcal/100g), die zu 97 Prozent aus Wasser besteht.

Sie wird roh verzehrt oder konserviert durch Milchsäuregärung (Salzgurken, echte Saure Gurken) oder Einkochen mit Essigsud (Essig-, Gewürzgurken).

Gentechnik: Ziele bei Forschung und Entwicklung

Anbaueigenschaften

  • Virusresistenz
    Israelischen Wissenschaftlern ist es gelungen, Gurken zu erzeugen, die gegen drei verschiedene Viren resistent sind. Mit Hilfe der neuen Genome Editing-Methode CRIPR/Cas wurde die Funktionalität eines Gens unterbrochen.
  • Pilzresistenz z.B. gegen den Erreger des Mehltaus
  • Salztoleranz
  • Kältetoleranz
  • Herbizidtoleranz

Produkteigenschaften

  • Bildung von Thaumatin
    Gurken wurden gentechnisch so verändert, dass sie durch ein neu eingeführtes Gen das Protein Thaumatin bilden. Thaumatin besitzt eine Süßkraft 200 mal so hoch wie Zucker (Saccharose). Die transgenen Gurken zeigten sich im geschmacklichen Vergleich mit anderen Gurken als süßer und weniger bitter.