Walnuss

Forschungsschwerpunkte Bewurzelung, Insektenresistenz
Freilandversuche USA: 20 (1990-2017)

Die Walnuss wird hauptsächlich in China und den USA kommerziell angebaut. Weitere Anbauländer sind u.a. der Iran, die Türkei, Ukraine, Frankreich und Indien.

Walnüsse werden getrocknet verzehrt oder verarbeitet zu Lebensmittel und Zutaten wie Nüsse und Nusszubereitungen sowie Speiseöl (pflanzliches Öl).

Das Holz des Walnussbaumes ist sehr hart und edel. Da die Bäume kaum zur Holzerzeugung angebaut werden, ist es nur begrenzt erhältlich und wird in hochwertigen Gegenstände meist als Furnier verarbeitet.

Die grüne Hülle der Nüsse enthält Farb- und Gerbstoffe und kann als Haar- und Textilfärbemittel eingesetzt werden.

Gentechnik: Ziele bei Forschung und Entwicklung

Pflanzenentwicklung

  • veränderte Bewurzelung: die Walnuss weist von Natur aus eine kräftige, tief reichende Pfahlwurzel, aber eine schwache Bewurzelung im Stockbereich auf. Durch gentechnische Veränderung sollen vermehrt Wurzeln in den oberen Bodenschichten gebildet und dadurch eine bessere Nährstoffaufnahme ermöglicht werden.
  • veränderter Blühzeitpunkt, um eine effektivere Ernte zu ermöglichen

Anbaueigenschaften

Grundlagenforschung

Wenn Pflanzen nach der Ernte an den Schnittstellen oder bei Verletzungen bräunen, spielt das Enzym Polyphenol Oxidase eine entscheidende Rolle. Kalifornische Wissenschaftler untersuchen an der Walnuss modellhaft, welche Rolle dieses Enzym in intakten Pflanzenzellen spielt.