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Aprikose

Forschung  Virusresistenz
Freilandversuche keine
Zulassungen keine
Anbau kein Anbau
Perspektive Eine kommerzielle Nutzung von gv-Aprikosen ist auf längere Sicht nicht zu erwarten.

 

Landwirtschaft

Etwa die Hälfte der weltweit produzierten Aprikosen werden in Asien geerntet. Die Obstbaumart ist frostempfindlich, verträgt aber Trockenheit und Hitze. Eines der weltweit größten Anbaugebiete liegt in der Türkei. In Europa wird sie vor allem in mediterranen Ländern angebaut. Tradition hat der Aprikosenanbau in Ungarn und in Österreich. In Österreich hier nennt man die Aprikose Marille wird in der Wachau eine spezielle Sorte angebaut. Die Wachau-Marille ist eine in der EU geschützte Herkunftsbezeichnung.

In Deutschland werden gute Erträge nur in den klimatisch milden Weinregionen erzielt.

 

Verwendung

Aprikosen werden roh verzehrt oder verarbeitet als

  • KonservenobstKonservenobst
  • MarmeladeMarmelade
  • Obstbrand
  • aus Aprikosenkernen wird PersipanPersipan hergestellt
  • Füllung in österreichischen Spezialitäten wie Marillenknödel und Sachertorte

 

Gentechnik: Ziele bei Forschung und Entwicklung

Anbaueigenschaften

Resistenzen gegen Krankheitserreger

 

Freilandversuche mit gv-Aprikosen

Die österreichische Universität für Bodenkultur in Wien hat eine virusresistente Aprikose entwickelt und unter abgeschlossenen Freilandbedingungen getestet. Im "Saran-Haus", einer Art Gewächshaus, sind die Pflanzen dem Klima der Umgebung ausgesetzt, sollen sich aber nicht ausbreiten können. Freilandversuche fanden bisher nicht statt.

 

Foto: USDA ARS

Erläuterung zu Forschung und Entwicklung
  • An der Entwicklung von Pflanzen mit den aufgeführten Merkmalen wird bisher nur im Labor oder Gewächshaus geforscht.
  • Die Entwicklung von Pflanzen mit den aufgeführten Merkmalen ist relativ weit fortgeschritten. Es haben bereits Versuche mit gv-Pflanzen im Freiland stattgefunden.
01. April 2011 [nach oben springen]

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