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Linse
LandwirtschaftLinsen werden in warmgemäßigten und subtropischen Klimaregionen auf trockenen Standorten angebaut. Haupterzeugerländer sind u. a. Kanada, Indien, die Türkei sowie die USA, Australien, Nepal und China. 2009 wurden weltweit auf etwa 3,6 Millionen Hektar rund 3,6 Millionen Tonnen Linsen produziert.
VerwendungLinsen sind leichter verdaulich als Erbsen oder Bohnen. Aufgrund ihres hohen Eiweißgehalts (25-30 Prozent in Trockenmasse) sind sie vor allem in Entwicklungsländern ein wichtiges Nahrungsmittel. Sie enthalten viel Stärke, Ballaststoffe, Vitamine (B1, B2, Folsäure), sowie Calcium, Eisen und Phosphor. Die Samen werden meist zubereitet als
Gentechnik: Ziele bei Forschung und EntwicklungAnbaueigenschaften Unkrautmanagement
Resistenzen gegen Schädlinge
Anpassung an Klima- und Standortfaktoren
Produkteigenschaften Anreicherung mit gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen, etwa
Freilandversuche mit gv-Linsen
Nutzung von gv-LinsenIn Kanada wurde 2004 eine neuartige Linse mit einer Resistenz gegen Herbizide mit dem Wirkstoff Imidazolinone zugelassen. Dieses Merkmal geht auf eine chemisch induzierte Mutation zurück. In Kanada sind "neuartige Pflanzen" zulassungspflichtig,
unabhängig vom dafür angewandten Verfahren. Dagegen müssen in
USA und der EU nur gentechnisch veränderte Pflanzen ein
Zulassungsverfahren durchlaufen, nicht jedoch neuartige
Pflanzen, die mit anderen Verfahren, wie etwa der
Foto: Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung, Köln |
Erläuterung zu Forschung und Entwicklung
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